Anerkennung der Gleichwertigkeit ausländischer Bildungsabschlüsse für Altenpflege, Altenpflegehilfe, Familienpflege und Sozialpädagogik/Sozialarbeit


Die Bezirksregierung Köln ist für die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse für Altenpflege, Altenpflegehilfe, Familienpflege und Sozialpädagogik/Sozialarbeit zuständig.

Eine im Ausland absolvierte Ausbildung im Bereich der Altenpflege(hilfe) und Familienpflege kann von der Bezirksregierung Köln als gleichwertig anerkannt werden, wenn eine entsprechende Ausbildung im Ausland absolviert worden ist.

Folgende Antragsunterlagen sind dafür erforderlich:

  • einen vollständig ausgefüllten Antrag (siehe Antragsformular AP-APH-FP)
  • ein tabellarischer Lebenslauf
  • ein Nachweis, aus dem die Staatsangehörigkeit hervorgeht und eine Meldebescheinigung
  • Urkunde über Namensänderung
  • ein amtlich beglaubigter Nachweis über die allgemeine Schulbildung im Original und des dazugehörigen Fächer- und Notenverzeichnisses mit der deutschen Übersetzung
  • ein amtlich beglaubigter Befähigungsnachweis oder Ausbildungsnachweis mit dem Fächer- und Notenverzeichnis und der Anzahl der jeweiligen Unterrichtsstunden, der zur Aufnahme der Berufe Altenpflege, Familienpflege berechtigt, sowie gegebenenfalls eine Bescheinigung über die Berufstätigkeit in diesem Bereich.
  • Bei positiver Bewertung: Aktuelles polizeiliches Führungszeugnis der Belegart 0, sowie ein ärztliches Attest, das bescheinigt, dass der Antragsteller gesundheitlich in der Lage ist in der Altenpflege oder Familienpflege zu arbeiten.
  • Bei evtl. Defiziten in der Ausbildung im Herkunftsland im Vergleich zur deutschen Ausbildung muss sich der Antragsteller unter Umständen einer Eignungsprüfung unterziehen bzw. muss an einem Anpassungslehrgang teilnehmen.

Die Bezirksregierung Köln kann eine im Ausland erworbene Berufsqualifikation im Bereich der Sozialen Arbeit anerkennen und die Befugnis zur Aufnahme oder Ausübung der nachfolgenden reglementierten Berufe erteilen, wenn eine gleichwertige Ausbildung im Ausland erfolgt ist bzw. wesentliche Unterschiede durch Berufserfahrung oder Anpassungsmaßnahmen ausgeglichen wurden:

  • staatlich anerkannte Sozialarbeiterin/staatlich anerkannter Sozialarbeiter
  • staatlich anerkannte Sozialpädagogin/staatlich anerkannter Sozialpädagoge

Folgende Antragsunterlagen sind dafür erforderlich:

  • Antrag auf Anerkennung und Erteilung der Befugnis zur Aufnahme oder Ausübung des Berufs (siehe Antragsformular),
  • tabellarischer Lebenslauf, aus dem insbesondere die schulische und berufliche Laufbahn hervorgeht,
  • amtlich beglaubigte Fotokopie des Bildungsabschlusses und des dazugehörigen Fächer- und Notenverzeichnisses bzw. der Studieninhalte sowie eine amtlich beglaubigte Fotokopie oder ein Original der deutschen Übersetzung (u.a. Hinweise beachten),
  • Nachweise über eventuelle Berufserfahrung im Bereich der sozialen Arbeit,
  • amtlich beglaubigte Fotokopie des Passes oder Ausweises (bei Namensänderung auch amtlich beglaubigte Kopie der Heiratsurkunde).

In der Regel sind vor Erteilung der Befugnis zur Aufnahme oder Ausübung des Berufs Ausgleichsmaßnahmen (wahlweise Anpassungslehrgang oder Eignungsprüfung) durchzuführen. Die Ausgleichsmaßnahmen können an den Fachhochschulen Köln, Münster oder Bielefeld durchgeführt werden. Wesentliche Unterschiede und die erforderlichen Anpassungsmaßnahmen werden durch schriftlichen Bescheid festgestellt.

Amtliche Beglaubigungen nehmen die Stadtverwaltungen vor. Übersetzungen von Urkunden und anderen Unterlagen in die deutsche Sprache für amtliche Zwecke dürfen lediglich von in Deutschland durch die Oberlandesgerichte zugelassenen/ermächtigten Übersetzer/innen erstellt werden.

Dienstleistung / Produkt Gebühr
Gleichwertigkeitsfeststellung Altenpflege, Altenpflegehilfe und Familienpflege bis zu 350 Euro