Kommunalgespräche


In Einzelgesprächen mit allen 99 Kommunen des Regierungsbezirks Köln tauscht sich die Regionalplanungsbehörde mit Vertretern der jeweiligen Kommunalverwaltungen aus. Ziel der Gespräche ist es, über Grundzüge der räumlichen Entwicklung gemeinsam zu diskutieren. Stets im Blick sind dabei auch die Auswirkungen der kommunalen Planungsabsichten auf die Nachbarkommunen sowie auf die Region insgesamt.

In den Kommunalgesprächen werden noch keine planerischen Festlegungen getroffen.

Als Träger der Bauleitplanung sind die Kommunen nicht nur wichtigster Adressat der Regionalplanung, sondern gestalten die Inhalte des Regionalplanes auch maßgeblich mit. Diese gegenseitige Abhängigkeit und Rücksichtnahme wird mit dem Begriff des „Gegenstromprinzips“ zum Ausdruck gebracht. Der neuen Regionalplan soll den Kommunen diejenigen Entwicklungsspielräume sichern, die sowohl aus regionaler wie kommunaler Sicht für die nächsten 15-20 Jahre erforderlich sind.

Den Planungsabsichten der kommunalen und regionalen Planung sind bestimmte Grenzen gesetzt. Einerseits engen bestimmte demographische und ökonomische Entwicklungen den Planungsspielraum ein, anderseits bestehen rechtliche Vorgaben.