Förderung im ländlichen Raum


Von der Dorfentwicklung bis zum Ausbau der Breitbandversorgung. Mit verschiedenen Programmen fördert das Land Nordrhein-Westfalen gute Ideen zur Entwicklung des ländlichen Raums.

Zielsetzung einer integrierten ländlichen Entwicklung, wie sie vom Land Nordrhein-Westfalen, der Europäischen Union und vom Bund gefördert wird, ist es, eine Region gemeinsam weiterzuentwickeln sowie Ziele und Projekte zu bündeln, um Synergieeffekte zu erschließen. Mit einem regionalen Entwicklungskonzept sollen regionale Probleme und Stärken aufgezeigt werden, um dann in einen Zukunftsentwurf konkrete Ziele und Projekte zu benennen. Bürgerinnen und Bürger sollen gemeinsam vor Ort gute Ideen und Ansätze in Angriff nehmen. Dabei steht bei einigen Förderbausteinen nicht eine Kommune alleine, sondern die Bürger und Bürgerinnen einer räumlich und sachlich zusammenhängenden Region vereinigen sich, um ihre Region erfolgreich in die Zukunft zu führen. Andere Förderbereiche wie die Dorfentwicklung sind dagegen auf eine Gemeinde oder einen Ortsteil ausgerichtet. Auch Privatpersonen können bei der Umnutzung landwirtschaftlicher Bausubstand von der Förderung im ländlichen Raum profitieren.

Die von der Politik vorgegebenen Bereiche für förderfähige Projekte sind unter anderem Demographie, Klimawandel und Kinder und Jugend. Aber auch die Förderung der touristischen Infrastruktur, die Diversifizierung der Wirtschaft oder die Steigerung der Lebensqualität sind Bereiche, in denen förderfähige Projekte denkbar sind.

Unter anderem werden im ländlichen Raum in Nordrhein-Westfalen (NRW) gefördert:

  • Die Umnutzung landwirtschaftlicher Bausubstanz
  • LEADER-Regionen
  • Dorfentwicklungsmaßnahmen
  • Ausbau der Breitbandversorgung

Antragsteller sind Gemeinden, natürliche und juristische Personen sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe.

Die Maßnahmen sind Bestandteil des NRW-Programms „Ländlicher Raum 2007-2013“. Das neue NRW-Programm 2014-2020 wird zurzeit im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz erarbeitet. Sobald es nach der Genehmigung durch die EU-Kommission in Kraft tritt, besteht wieder die Möglichkeit, Maßnahmen, die in das Programm passen, durch Fördermittel zu unterstützen. Der Erarbeitungs- und Genehmigungsprozess könnte sich allerdings noch bis Anfang 2015 hinziehen. Die Bezirkregierung Köln informiert Sie über den aktuellen Stand der Entwicklungen an dieser Stelle.