Denkmalbehörden


Zuständig für den Denkmalschutz sind in NRW die Städte und Gemeinden als Untere Denkmalbehörden. Die Bezirksregierung Köln beaufsichtigt als Obere Denkmalbehörde die Städte Aachen, Bonn, Köln und Leverkusen.

Die Städte und Gemeinden führen als Untere Denkmalbehörden die Denkmallisten, in der alle örtlichen Bau-, Boden- und beweglichen Denkmäler erfasst sind. Bei ihnen ist auch die Erlaubnis zur Veränderung eines Denkmals zu beantragen (- soweit nicht bereits im Rahmen eines Baugenehmigungsverfahrens geschehen). Die Bezirksregierung entscheidet anstelle der Unteren Denkmalbehörde, wenn der Bund oder das Land NRW Eigentümer des Denkmals ist (z.B. Schloss Augustusburg, Ordensburg Vogelsang und Altenberger Dom).

Grabungserlaubnisse werden von den Oberen Denkmalbehörden erteilt. Dies sind für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden die Kreise, für die kreisfreien Städte ist es die Bezirksregierung. Die Obere Denkmalbehörden überprüfen ferner denkmalrechtliche Entscheidungen der Städte und Gemeinden - z.B. aufgrund einer Eingabe einer Bürgerin oder eines Bürgers.

Die Denkmalbehörden treffen ihre Entscheidungen in Abstimmung mit dem Amt für Denkmalpflege bzw. dem Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes.