Städtebauförderung


Städte und ihre Stadtteile verändern sich und werden vor immer neue Herausforderungen gestellt. Land, Bund und Europäische Union unterstützen die Städte und Gemeiden bei diesem Änderungsprozess mit Mitteln der Städtebauförderung.

Für eine nachhaltige Stadtentwicklung stehen mehrere Förderprogramme mit unterschiedlichen Ausrichtungen zur Verfügung:

Für eine nachhaltige Stadtentwicklung stehen mehrere Förderprogramme mit unterschiedlichen Ausrichtungen zur Verfügung. Das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ stärkt durch bauliche Maßnahmen im öffentlichen Raum, aber auch durch die Unterstützung privater Initiativen, Innenstädte und Stadtteilzentren in ihrer Funktion.

„Stadtumbau“ widmet sich der Umnutzung großflächiger Brachen sowie der Anpassung von Quartieren an veränderte Bedingungen wie den demografischen Wandel.

„Soziale Stadt“ bündelt alle verfügbaren Ressourcen, deutlich über städtebauliche Maßnahmen hinaus, in Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf. Dies sind Gebiete, die im Vergleich zur Gesamtstadt benachteiligt sind.

„Städtebaulicher Denkmalschutz“ hat Quartiere mit besonderer denkmalpflegerischer und baukultureller Bedeutung im Blick.

„Kleinere Städte und Gemeinden“ fördert die interkommunale Zusammenarbeit kleinerer und mittlerer Städte.

Gefördert werden vorbereitende Untersuchungen und Planungen, öffentliche Baumaßnahmen, quartiersbezogene Ansätze von Privaten sowie programmspezifisch weitere Maßnahmen. Die Inhalte der Programme und die Verfahren sind in den Förderrichtlinien Stadterneuerung des Landes NRW beschrieben.

Dezernat 35 berät die Kommunen im Vorfeld und in allen Projektphasen. Antragsberechtigt sind ausschließlich Städte, Gemeinden und Kreise sowie der Landschaftsverband. Anträge werden in Dezernat 35 eingereicht, dort geprüft und anschließend bewilligt.

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV NRW) veröffentlicht jährlich das Stadterneuerungsprogramm. Darin sind alle Projekte benannt, die im jeweiligen Jahr gefördert werden sollen. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite des MBWSV NRW.