Fortbildungsreihe: Angleichen – Fördern – Standards: Englisch am beruflichen Gymnasium


Kenn-Nr.: 1.295.2015/16-Hei
Thema: Fortbildungsreihe: Angleichen – Fördern – Standards: Englisch am beruflichen Gymnasium, Modul 3: Vorbereitung und Durchführung der Mediation
Zeit/ Beginn: 17.02.2016, 09.00 - 16.00 Uhr
Ort: Erich-Gutenberg-Berufskolleg, Modemannstr. 25, 51065 Köln
Zielgruppe: Englischlehrerinnen und Englischlehrer, die am beruflichen Gymnasium tätig sind-
Moderation: Susanne Doherty, Berufskolleg Südstadt Köln Maria Thoenes, Erich-Gutenberg-Berufskolleg Köln
Kosten: Reisekosten werden von der Bezirksregierung Köln nicht erstattet.
Inhalte:

Das Fach Englisch am beruflichen Gymnasium ist von vielen Veränderungen, die auf Qualitätssicherung und Vergleichbarkeit von Bildungsabschlüssen abzielen, betroffen. Beispiele dafür sind die zentral gestellten Abituraufgaben, Bildungsstandards für Abiturprüfungen und verpflichtende Sprechprüfungen anstelle von Klausuren. Die im Jahr 2008 eingeführten Bildungspläne für das Fach Englisch gehören bereits zu unserem Handwerkszeug, auch die zentral gestellten Abituraufgaben sind uns inzwischen vertraut. Nun werden sich durch die am 18.10.2012 beschlossenen Bildungsstandards für die fortgeführten Fremdsprachen Änderungen für die Abiturprüfungen ab 2017 (NRW) ergeben. Für Schülerinnen und Schüler, die ab dem Schuljahr 2014/2015 ins berufliche Gymnasium eingetreten sind, wird Mediation ein Bestandteil der schriftlichen Abiturprüfung sein. Die Fortbildungsreihe richtet sich an Englischlehrerinnen und Englischlehrer, die am beruflichen Gymnasium in den Anlagen D1- D28 unterrichten, und hat das Ziel, sie bei einer konsequenten und zielführenden Umsetzung dieser neuen Vorgaben zu unterstützen und zu begleiten.

Modul 3: Vorbereitung und Durchführung der Mediation

Entsprechend der Bildungspläne für die Anlagen D1 - D28 für das berufliche Gymnasium bereitet dieses Modul auf die Behandlung der Mediation im Unterricht vor. Das Modul soll als zweitätige Veranstaltung durchgeführt werden. Am ersten Tag erfolgt zunächst eine Eingrenzung des Begriffs „Mediation“ und eine Information über die rechtlichen Grundlagen. Danach werden Möglichkeiten der Vermittlung der für erfolgreiche Mediation erforderlichen Kompetenzen erörtert. Die Teilnehmer entwickeln auf dieser Basis kleine Unterrichtseinheiten, die vor dem zweiten Fortbildungstag erprobt werden sollen.

Schwerpunkt des zweiten Teils der Fortbildung soll nach der Reflexion der von den Teilnehmern durchgeführten Unterrichtseinheiten die Erstellung und Bewertung von Mediationsaufgaben in Klausuren und im Abitur sein. Anhand der Korrektur konkreter Beispiele sollen Grundlagen für die Bewertung erarbeitet werden.