Differenzieren im Unterricht des Bildungsgangs Internationale Förderklassen


Kenn-Nr.: 1.237.2015/16-Hei
Thema: Differenzieren im Unterricht des Bildungsgangs Internationale Förderklassen
Zeit/ Beginn: 24.05.2016 und 01.07.2016, jeweils 9-16 Uhr / 2 Präsenztage (zzgl. Teamarbeit/kollegiale Hospitation)
Ort: Jugendherberge Köln-Riehl
Zielgruppe: Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte der Internationalen Förderklassen am Berufskolleg
Moderation: Ruth Reich, Berufskolleg Simmerath/Stolberg und Katinka Rödger, Heinrich-Hertz-Europakolleg Bonn
Kosten: Reisekosten werden von der Bezirksregierung Köln erstattet.
Inhalte:

Alle Fortbildungsangebote für Lehrkräfte in der IFK sind untereinander vernetzt.

Zielsetzungen:

Aufgrund der vermehrten Zuwanderung nach Deutschland gewinnen Internationale Förderklassen derzeit an Bedeutung für den Lehreralltag. Die neu ankommenden Jugendlichen bilden durch ihre unterschiedlichen sprachlichen, kulturellen und religiösen Hintergründe äußerst heterogene Lerngruppen. Nicht zuletzt variieren auch ihre schulischen Qualifikationen – begonnen bei wenigen Jahren des Schulbesuchs bis hin zum Abschluss des Gymnasiums. Diese Eingangsvoraussetzungen der Jugendlichen erfordern eine Differenzierung im Unterricht in hohem Maße, um die dominierende Aufgabe aller Lehrkräfte, das Lernen der Zielsprache Deutsch je nach sprachlichen Voraussetzungen passend zu begleiten.

Diese Fortbildung bietet eine intensive Auseinandersetzung mit Differenzierungsmöglichkeiten im Unterricht anhand praktischer Beispiele. Außerdem stattet sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit fundiertem Hintergrundwissen zum Zweitspracherwerb aus und bietet Raum zur Reflexion über derzeitige Rahmenbedingungen für den Unterricht.

Die Teilnehmenden:

  • erwerben Grundlagenwissen zum Unterricht mit Deutsch als Zielsprache
  • reflektieren die Rahmenvorgaben zur IFK
  • erhalten praxisnahe Einblicke in Unterrichtsinhalte, -materialien und Aufgabenformate
  • setzen sich mit Methoden zur Differenzierung im Unterricht auseinander
  • aktivieren ihr Wissen zu handlungs- und produktionsorientiertem Unterricht
  • vertiefen und erweitern ihr bisheriges Wissen zu Diagnosemöglichkeiten und zur Leistungsbewertung
  • erhalten die Gelegenheit zu gemeinschaftlichen Erprobungsphasen und anschließender Präsentation und Auswertung
  • erfahren eine Sensibilisierung für die Vernetzung im Bildungsgang durch sprach- und kultursensiblen Fachunterricht in allen Fächern