Schule als sicherer Orientierungspunkt: Rolle der Lehrenden in der IFK


Kenn-Nr.: 1.242.2015/16-Hei
Thema: Schule als sicherer Orientierungspunkt: Rolle der Lehrenden in der IFK
Zeit/ Beginn: Auftaktveranstaltung der ersten Gruppe am 25.05.2016, 9-16h im Berufskolleg Bonn-Duisdorf, drei weitere prozessbegleitende Nachmittagsveranstaltungen (Termine werden in der Gruppe vereinbart). Weitere Gruppen werden nach Bedarf sukzessive mittwochs in den folgenden Wochen starten (max. 18 Teilnehmer/Innen je Gruppe)
Ort: Berufskolleg Bonn-Duisdorf
Zielgruppe: Lehrkräfte der Internationalen Förderklassen. Kontinuierliche Teilnahme verpflichtend
Moderation: Barbara Schrader, Berufskolleg Bonn-Duisdorf
Kosten: Reisekosten werden von der Bezirksregierung Köln erstattet.
Inhalte:

Alle Fortbildungsangebote für Lehrkräfte in der IFK sind untereinander vernetzt.

Die Fortbildung wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die am Berufskolleg in Internationalen Förderklassen unterrichten und bietet aktive, praxisnahe Begleitung beim Umgang mit neu zugewanderten Jugendlichen, die einer ganz besonderen Form von Unterstützung und Förderung bedürfen. Die Moderatorin erarbeitet mit den Teilnehmern ein effektives Classroom-Management, das Rahmung und Stabilität bietet. Für einen regelmäßigen Schulbesuch, den Erwerb der deutschen Sprache und einer guten Zukunftsperspektive sind Motivation und Zuversicht eine wesentliche Voraussetzung.

Die Fortbildung beruht auf drei Schwerpunkten mit folgenden Inhalten:

I. Erarbeitung eines Classroom-Managements, das entwurzelten Jugendlichen Struktur, Sicherheit und Geborgenheit bietet. Vermittlung von Kontinuität, Stabilität und Erleben von Autonomie.

II. Betrachtung und Begleiten der Jugendlichen in ihrer individuellen Situation. Was bringen sie mit? Förderung des Einzelnen und Stärkung der gesamten Gruppe durch Empathie und der Chance auf Selbstbestimmung und Wachstum.

III. III. Die Persönlichkeit (Rolle) der Lehrerin/des Lehrers. Unterstützung bei der Bereitschaft, sich auf eine neue schulische Herausforderung einzulassen. Definition der eigenen Rolle, Grenzen erkennen und selbstfürsorglich danach handeln. Aktivierung von Ressourcen. Erwerb eines sicheren Handlungsrepertoires. Bewältigungsstrategien. Unterstützung im multiprofessionellen Team. Fallbesprechungen.