Aktuelles


Ein Online-Antrag kann die erforderliche Schriftform ersetzen, wenn er mit einem sicheren, elektronischen Identitätsnachweis (nPA) übermittelt wird. Ein Haupt-Vorteil des Online-Antrages ist, dass die Eingaben auf Plausibilität und teilweise auf Vollständigkeit geprüft werden. Am Ende des Antragsverfahrens wird eine Liste der Unterlagen angezeigt, die zusätzlich noch beim Amt einzureichen sind. Den Link zum Online-Antrag stellen wir Ihnen auf dieser Seite zur Verfügung.

Inhaltliche Veränderungen, die sich auf die Höhe der Ausbildungsförderung auswirken, gelten ab dem 01.08.2016 und sind damit erstmalig für Anträge, die für das Wintersemester 2016/2017 gestellt werden, relevant. Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte des 25. BAföG-Änderungsgesetzes zusammengefasst:

  1. Anhebung der Bedarfssätze und des Wohnzuschlags: Die Bedarfssätze werden generell um 7 Prozent angehoben, was sich in einer Erhöhung der individuellen Förderungsbeträge niederschlagen wird. Der monatliche Wohnzuschlag, den nicht bei den Eltern wohnende BAföG-Empfänger erhalten, wird darüber hinaus überproportional auf 250 Euro erhöht.
  2. Anhebung der Einkommensfreibeträge des Auszubildenden: Der Einkommensfreibetrag wird ebenfalls um 7 Prozent erhöht. Damit wird die Hinzuverdienstgrenze so angehoben, dass BAföG-Empfänger einen sogenannten Minijob künftig wieder bis zur vollen Höhe von 450 Euro ohne Anrechnung auf die BAföG-Förderung ausüben können. Dies entspricht der inzwischen angehobenen Geringfügigkeitsgrenze im Sozialversicherungsrecht. Die Erhöhung gilt allerdings nicht für Vergütungen aus einem Ausbildungsverhältnis (z. B. für Praktikumsvergütungen). Vergütungen für Praktika, die im Rahmen der Ausbildung absolviert werden, sind weiterhin voll auf die BAföG-Förderung anzurechnen.
  3. Anhebung des Vermögensfreibetrags des Auszubildenden: Der Freibetrag für eigenes Vermögen des Auszubildenden wird von 5.200 Euro auf künftig 7.500 Euro angehoben. Ausführliche Erklärungen und weitere Änderungen finden Sie unter den unten genannten Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Bitte teilen Sie uns im Rahmen der Antragstellung unaufgefordert Ihre 11-stellige Steuer-ID mit. Nach § 10 Abs. 4b EStG ist das Amt für Ausbildungsförderung verpflichtet, die Finanzämter über verschiedene Sachverhalte zu informieren. Damit diese Meldungen korrekt zugeordnet werden können, ist die Angabe der Steueridentifikationsnummer erforderlich. Sollte Ihnen Ihre Steuer-ID nicht bekannt sein, können Sie diese bei dem Bundeszentralamt für Steuern erfragen. Ein entsprechendes Formular finden Sie auf der unten aufgeführten Internetseite des Bundeszentralamts für Steuern.