Arbeits- und Gesundheitsschutz in Schulen


Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick rund um das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz an Schulen.

Die Schulleiterinnen und Schulleiter tragen nach dem Schulgesetz die Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Lehrerinnen und Lehrer. Hierbei geht es vor allem darum, Gefährdungspotential der Arbeitsplätze zu ermitteln (Gefährdungsbeurteilung), die Gefahrenbeseitigung zu veranlassen und diese Schritte auch zu dokumentieren.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW hat für dieses Thema zahlreiche Hinweise und Handlungshilfen entwickelt. Diese finden Sie im Bildungsportal des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die BAD GmbH berät Lehrerinnen und Lehrer, Schulleiterinnen und Schulleiter der öffentlichen Schulen zu allen arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Fragestellungen. Daneben stellt die BAD GmbH Cheklisten und Prüfkriterien zur Gefährdungsbeurteilung für die Schulleiterinnen und Schulleiter bereit. Diese finden Sie im Bildungsportal des Landes Nordrhein-Westfalen. Ihre zuständigen Ansprechpartner der BAD GmbH finden Sie in nachfolgender Übersicht.

Einen Überblick zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz an Schulen erhalten Sie in der gleichnamigen Präsentation der BAD GmbH. Dort finden Sie unter anderem eine Handlungshilfe bei Innenraumbelastungen an Schulen, einen Muster-Hygieneplan sowie einen Überblick zur Ersten Hilfe an Schulen.

Informationen zum Thema Mutterschutz bei schwangeren Lehrerinnen finden Sie unter Personalangelegenheiten des Dezernates 47.

Suchtmittelmissbrauch und andere Suchtprobleme führen zu Leistungs- und Verhaltensmängeln am Arbeitsplatz sowie zu gesundheitlichen, familiären und sozialen Problemen. Die hinterlegte Dienstvereinbarung gibt eine Hilfestellung, wie bei vermuteter Suchtmittelgefährdung oder Suchtmittelabhängigkeit von Lehrerinnen und Lehrern bzw. Schulleiterinnen und Schulleitern vorgegangen werden soll.

Vor allem Schulleiterinnen und Schulleiter werden damit verpflichtet, in Form eines frühestmöglichen Hilfsangebots bei erkannter Suchtproblematik zu intervenieren. Diese Dienstvereinbarung - verbunden mit Handreichungen - beinhaltet eine Folge von aufeinander abgestimmten Gesprächen und Maßnahmen. Sie wendet sich vorrangig an die Vorgesetzten, aber auch an die Kolleginnen und Kollegen mit dem dringlichen Anliegen, bekannte Sachverhalte nicht mehr totzuschweigen, sondern nach diesen Regeln aktiv anzugehen.

Die Rahmenrichtlinie „Schutz vor Mobbing“ soll ein wirkungsvolles Zeichen zum Schutz vor Mobbing an Schulen setzen. Ziel dieser Rahmenrichtlinie ist, durch Prävention Mobbing am Arbeitsplatz zu verhindern und Lehrerinnen und Lehrer zu schützen. Sollte einmal ein Konflikt bereits entstanden sein, gibt die Rahmenrichtlinie Hinweise, wie der Konflikt gelöst werden kann.

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