Gleichstellung


Das Landesgleichstellungsgesetz dient der Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern. Wesentliche Ziele sind dabei der berufliche Aufstieg und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Das Landesgleichstellungsgesetz (LGG) von 1999 dient der Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Es thematisiert den beruflichen Aufstieg ebenso wie Angelegenheiten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das LGG schreibt die regelmäßige Erstellung eines Frauenförderplans vor , der die Basisdaten für mögliche weitere Maßnahmen zur Gleichstellungsförderung liefert.

Daneben regelt das LGG die Aufgaben und Rechte von Gleichstellungsbeauftragten. Diese unterstützen die Dienststelle bei der Ausführung des Gesetzes sowie aller Vorschriften und Maßnahmen, die Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen und Männern haben. Aufgabenfelder der Gleichstellungsbeauftragten liegen allgemein in der Beratung und Unterstützung der Dienststelle bezüglich Gleichstellung , d. h. konkret in der Beteiligung bei Einstellungen, Versetzungen, Beförderungen und anderen personalbezogenen Maßnahmen.

Die Gleichstellungsbeauftragten der Schulformen in der Bezirksregierung Köln stehen in regelmäßigem Austausch miteinander. Sie werden in ihrer Arbeit von Fachberaterinnen unterstützt.

In monatlichen Dienstbesprechungen der Schulabteilung werden von der Gruppe der schulfachlichen Gleichstellungsbeauftragten alle Aspekte der Gleichstellung koordiniert und umgesetzt. Bei diesen Dienstbesprechungen sind neben den Gleichstellungsbeauftragten und Fachberaterinnen auch jeweils Vertreterinnen des Fortbildungsdezernats (Dezernat 46: Schulische Aus- und Fortbildung) und eine Juristin (Dezernat 47: Personal – und Stellenplanangelegenheiten) vertreten.

Im Hinblick auf die organisatorischen Bedingungen in den Schulen wurde von Anfang an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gerade für die Teilzeitbeschäftigten in den Fokus genommen und eine Teilzeitempfehlung veröffentlicht.

An den Schulen sind Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen bestellt, die sowohl die Schulleitung als auch das Kollegium zum Aspekt Gleichstellung beraten.

Sie unterstützen in dienstlicher Hinsicht (zum Beispiel mit Stimmrecht in der Auswahlkommission) und geben drüber hinaus pädagogische Impulse zur Gleichstellung.

Die Fachberaterinnen in der Bezirksregierung bieten regelmäßige Sprechzeiten an, in denen sich die Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen an Schulen, aber auch die Lehrerinnen, direkt mit ihren Belangen an die Bezirksregierung wenden können.

Den Ansprechpartnerinnen aller Schulformen wird durch Dezernat 46 halbjährlich eine Fortbildungsveranstaltung angeboten, in der sie über ihre Aufgaben an den Schulen informiert und für diese qualifiziert werden, u. a. durch die Vermittlung von Rechtsgrundlagen und deren Aktualisierung und durch den Aufbau eines Netzwerks.

Um Frauen für Leitungsfunktionen zu interessieren und zu motivieren, führt die Bezirksregierung Köln (Dezernat 46) regelmäßige Fortbildungen durch, zur Zeit unter dem Titel „Perspektiven im Blick“. Angesichts der Unterrepräsentanz von Frauen in Schulleitungsfunktionen bei einer gleichzeitig wachsenden Anzahl von Schulleitungsvakanzen hat diese Fortbildung besondere Bedeutung, um Lehrerinnen zu motivieren, ihre Karriereplanung aktiv anzugehen und zu gestalten.

Um pädagogische Impulse für die Mädchen- und Jungenerziehung zu erhalten, können Veranstaltungen der Kompetenzteams besucht werden oder für die kollegiumsinterne Fortbildung gebucht werden.

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