Förderung von Maßnahmen gegen Tierrisse durch Wölfe und Entschädigung für Tierrisse durch Wölfe


Das Umweltministerium hat zum Februar 2107 die „Förderrichtlinie Wolf“ in Kraft gesetzt.

Danach können zukünftig Halterinnen und Halter von Schafen und Ziegen sowie Betreiberinnen und Betreiber von Wildgehegen in NRW neben der Gewährung einer Entschädigung zum Beispiel für Tierrisse durch Wölfe auch Fördermittel für den Erwerb von Elektrozäunen und Zubehör für den Schutz ihrer Herden vor Übergriffen durch Wölfe beantragen.

Es werden nicht nur Schäden ersetzt, die der Wolf verursacht, sondern es wird auch der Herdenschutz gefördert. Vorrangig wird die Förderung in sogenannten Wolfsgebieten erfolgen. Diese Gebiete werden dann ausgewiesen, wenn sich der Wolf dort dauerhaft angesiedelt hat.

Bewilligungsbehörden sind die Höheren Naturschutzbehörden bei den Bezirksregierungen, die bereits für die Förderung von Naturschutzmaßnahmen zuständig sind.

Ein Antrag auf Entschädigung oder Förderung kann formlos gestellt werden.

Der „Handlungsleitfaden für das Auftauchen einzelner Wölfe“ informiert über die rechtliche Situation rund um das Thema Wolf, dokumentiert die bisheriger Entwicklung in NRW und zeigt Zuständigkeiten, Handlungsfelder und konkrete Hilfen für Tierhalter im Falle eines Wolfsnachweises auf.

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