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EU-Geschäftsstelle - Wirtschaft und Berufsbildung - der Bezirksregierung Köln

Das Zusammenwachsen des europäischen Wirtschaftsraumes und Arbeitsmarktes erfordert in steigendem Maße die Berücksichtigung der europäischen Dimension in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Sprachkompetenz, interkulturelles Verständnis und Auslandserfahrung führen zu verbesserten Chancen im zunehmend transnational und international orientierten Berufs- und Wirtschaftsleben.

Die EU-Geschäftsstelle der Bezirksregierung Köln hat den Auftrag die Europäisierung und Internationalisierung der beruflichen Bildung zu fördern. Sie berät und unterstützt die öffentlichen Berufskollegs und die Ersatzschulen im Regierungsbezirk Köln bei der Planung, Durchführung und Evaluation von EU-geförderten Projektmaßnahmen, damit eine qualitativ hochstehende allgemeine und berufliche Bildung gewährleistet wird. Darüber hinaus sichert die EU-Geschäftsstelle -bezirks- und landesweit- den Transfer von Projektinhalten und -ergebnissen und deren Einbindung in eine regionale Strukturförderung durch Kooperationsmaßnahmen mit allen Partnern in der beruflichen Bildung.

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Die EU-Geschäftsstelle hat vielfältige Erfahrungen in der Projektkoordination, Partnerschaft, Durchführung, Dissemination und der Evaluation von EU-Projekten gesammelt, so z.B. im Bereich der Leonardo da Vinci-Mobilitätsprojekte, lnnovationstransferprojekte sowie bei ESF-, INTERREG- und multilateralen COMENIUS- Projekten. Mehrere von der EU-Geschäftsstelle durchgeführten Projekte wurden als Good Practice ausgezeichnet.

Entstehung

Um die Berufskollegs bei der Auswahl geeigneter europäischer Förderprogramme für die duale sowie die vollzeitschulische Ausbildung und bei der Durchführung und Evaluation dieser Programme zu unterstützen, wurde im Mai 1995 bei der Bezirksregierung Köln die EU-Geschäftsstelle eingerichtet.

Auch aufgrund des Erfolges der bestehenden EU-Geschäftsstellen wurden mit Beginn des Schuljahres 1999/2000 in allen fünf Bezirksregierungen in NRW im Auftrag des damaligen Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung Geschäftsstellen zur Förderung und Durchführung von EU-Projekten auch unter Beteiligung der Wirtschaft eingerichtet.

Die Institutionalisierung der EU-Geschäftsstellen erfolgte vor dem Hintergrund, dass die einzelne Schule, die Schulträger und auch die Schulaufsicht Unterstützung bei der Umsetzung der europäischen Integration im Rahmen der beruflichen Bildung benötigen. Dazu gehört es, die vielfältigen EU-Förderrichtlinien und -möglichkeiten zu kennen und spezifisch anzuwenden, Kontakte zu den Genehmigungsbehörden im In- und Ausland aufzubauen und zu pflegen, mit den Ministerien in Deutschland und den europäischen Partnerländern, sowie den Generaldirektionen der Kommission zusammenzuarbeiten und transnationale Partner zu finden sowie die Projekte in eine regional abgestimmte Strukturpolitik einzubinden.

Aufgaben

Unser Team besteht aus Berufsschullehrerinnen und -lehrern unterschiedlicher Fachrichtungen, die für die Arbeit in der Geschäftsstelle abgeordnet sind, ergänzt durch studentische Hilfskräfte.

Die EU-Geschäftsstelle bietet für die Berufskollegs und in Zusammmenarbeit mit den Kammern auch für die Ausbildungsbetriebe im Regierungsbezirk Köln Informationen über Fördermöglichkeiten im Rahmen der europäischen Strukturfonds und der damit verbundenen operationellen Programme des Landes, der EU-Gemeinschaftsinitiati4ven sowie der EU-Bildungsprogramme. Die EU-Geschäftsstelle erschließt in diesem Zusammenhang neue Fördermöglichkeiten auf nationaler und internationaler Ebene.

Die EU-Geschäftsstelle unterstützt die Berufskollegs bei der Verwirklichung ihrer individuellen Vorstellungen und berät bei der Auswahl, Erstellung und Planung von Projektkonzeptionen.

Darüber hinaus unterstützt die EU-Geschäftsstelle bei der Realisierung und Evaluation innovativer Projektmaßnahmen im Bereich von Mobillitäts-, Innovationstransfer- und Partnerschaftsprojekten und bietet ein begleitendes Projektmanagement an.

Ferner hilft die EU-Geschäftsstelle bei der Suche von europäischen Projektpartnern. Zu diesem Zweck ist sie aktiv beim Aufbau und der Koordinierung von Netzwerken, z.B. dem Netzwerk Avancer PLUS, ein Netzwerk zur Förderung des deutsch-französischen Austausches.

Die EU-Geschäftsstelle kooperiert mit der regionalen Wirtschaft und anderen an der beruflichen Bildung beteiligten Einrichtungen. Einer Verankerung schulischer Projekte mit der Wirtschaft kommt dabei besondere Bedeutung zu.

Die EU-Geschäftsstelle bietet den Akteuren der beruflichen Bildung eine Plattform zur Dissemination von Projektergebnissen.

Durch eigene Mobilitätsprojekte organisiert die EU-Geschäftsstelle für die Berufskollegs Auslandspraktika und Studienaufenthalte für Auszubildende und Berufsbildungspersonal in andere EU-Staaten im Rahmen von EU-Fördermaßnahmen (z.B. Projekte MOVE und MOTION).

Logo: Lebenslanges Lernen

Weiterhin entwickelt die EU-Geschäftsstelle innovative transnationale Bildungsinstrumente (z.B. Projekte TRIFT, ECMO, E.R.M.E.S.). Hierbei werden neuentwickelte Instrumente EU-weit übertragen und erprobt. So wird zum Beispiel bei dem Projekt TRIFT das Instrument einer Kompetenzmatrix auf das Berufsfeld Außenhandel übertragen.

Jedes Berufskolleg im Regierungsbezirk steht durch seine EU-Koordinatorinnen oder EU-Koordinatoren in regelmäßigem Kontakt zur EU-Geschäftsstelle. Zur Unterstützung und zum gegenseitigen Austausch bietet die EU-Geschäftsstelle regelmäßige Treffen aller EU-Koordinatoren an und organisiert spezielle Workshops, Fortbildungen und Schulungen.

Für persönliche Beratungen können individuelle Termine mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der EU-Geschäftsstelle vereinbart werden.



 

Letzte Änderung(en): 23.09.2013 10:49 Uhr | Erstellt am: 07.05.2012 11:27 Uhr