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Euregiokompetenz / Euregiokompetenz Plus - Chancen nutzen in der Euregio Maas-Rhein

Im Grenzgebiet Deutschland-Belgien-Niederlande (der Euregio Maas-Rhein) stoßen fünf Regionen, drei Sprachen, drei Kulturen und drei Rechtssysteme aneinander.

Damit die Bewohner der Region alle Chancen aus drei Ländern nutzen können, müssen bestimmte Kompetenzen erworben werden: Fremdsprachenkompetenz, interkulturelle Kompetenz und die Fähigkeit, sich über die verschiedenen Rechtssysteme in den drei Ländern selbstständig informieren zu können - die Informationskompetenz.

Diese drei Kompetenzen bilden zusammen mit einem mindestens zweiwöchigen Praktikum die Euregiokompetenz. Auszubildende an verschiedenen Berufskollegs könnend diese Zusatzqualifikationen im Laufe ihrer Ausbildung erhalten und erhalten ein entsprechendes Euregiokompetenz-Zertifikat, das in allen fünf Partnerregionen anerkannt ist. Durch die Euregiokompetenz werden Hemmschwellen abgebaut und die Auszubildenden fit gemacht für den heimischen und den euregionalen Arbeitsmarkt.

Die Euregiokompetenz ist nicht an eine besondere Ausbildung gebunden. In dem Nachfolgeprojekt Euregiokompetenz Plus allerdings können Auszubildende in ausgewählten Berufen Brückenqualifikationen erwerben, die die Grundlage für die Anerkennung ihres Berufsabschlusses in den Partnerländern bilden.

Ein weiteres INTERREG IV-A-Projekt befasst sich mit der Übertragung der Euregiokompetenz auf allgemeinbildende Schulen



 

Letzte Änderung(en): 27.02.2012 16:24 Uhr | Erstellt am: 10.04.2008 11:46 Uhr