Frank Niewöhner aus Wermelskirchen belobigt


Wilhelm Steitz, stellvertretender Regierungspräsident der Bezirksregierung Köln, sprach heute Frank Niewöhner aus Wermelskirchen für seine Rettungstat eine öffentliche Belobigung aus. Der 46-jährige Wermelskirchener entdeckte nachts im Vorbeifahren einen Brand auf dem Balkon eines Fachwerkhauses und rettete durch sein schnelles Handeln die schlafenden Hausbewohner. Dafür wurde er heute mit einer von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft unterzeichneten Belobigungsurkunde geehrt.

Am 11. Juli 2013 fuhr Frank Niewöhner nachts die Straße „Preyersmühle“ entlang, als er auf dem Balkon eines alten Fachwerkhauses ein Feuer bemerkte. Er alarmierte sofort die Feuerwehr und klingelte an der Haustür, um die Hausbewohner zu warnen. Der durch das Klingeln wach gewordene Bewohner, der mit seiner 90-jährigen Mutter in dem Haus lebte, öffnete das Fenster im Obergeschoss. Auch zu diesem Zeitpunkt hatte er das Feuer noch nicht entdeckt. Erst als Frank Niewöhner auf die Gefahr aufmerksam machte, versuchte der Bewohner den Brand mit einem Feuerlöscher selbst zu löschen. Dies gelang ihm jedoch nicht. Beide Bewohner konnten sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits unverletzt in Sicherheit bringen.

Durch das schnelle und umsichtige Eingreifen von Frank Niewöhner konnte ein größerer Hausbrand verhindert werden. Die Flammen hätten nach kurzer Zeit die Wohn- und Schlafräume erreicht. Frank Niewöhner hat aufmerksam gehandelt und damit größere Schäden verhindert.

Staatliche Anerkennungen für Rettungstaten erteilt das Land Nordrhein-Westfalen in Form von Rettungsmedaillen und Belobigungsurkunden. Belobigungsurkunden werden, anderes als Rettungsmedaillen, an Personen verliehen, die nicht unter Einsatz ihres eigenen Lebens eine Rettungstat vollbracht haben. Trotzdem haben beide Auszeichnungen eine Gemeinsamkeit: Die Rettung eines Menschenlebens.