Bezirksregierung Köln gibt Akteneinsicht in Unterlagen über CO-Leitung


Die Bezirksregierung Köln hat heute der „Coordination gegen BAYER-Gefahren“ (CBG) die Möglichkeit der Akteneinsicht in Genehmigungs- und Überwachungsunterlagen der zwischen Leverkusen und Dormagen verlaufenden CO-Leitung eingeräumt. Die „Coordination gegen Bayer-Gefahren“ (CBG) ist ein internationales Selbsthilfe-Netzwerk, das sich unter anderem für den Umweltschutz einsetzt und dabei insbesondere den Konzern Bayer kritische begleitet. Durch den heutigen Bescheid wird ein transparentes Verfahren nach den Vorschriften des Umweltinformationsgesetzes sichergestellt.

Der Bau der Rohrleitung wurde 1966 auf der Grundlage des damaligen Landeswassergesetzes genehmigt. Nachdem zunächst Kohlendioxid (CO2) in der Rohrleitung befördert wurde, wird die Leitung seit 2002 zum Transport von Kohlenmonoxid (CO) genutzt. Der Wechsel von CO2 auf CO wurde im Jahre 2000 nach der zum damaligen Zeitpunkt geltenden Gashochdruckleitungsverordnung angezeigt. Durch TÜV-Sachverständige wurde die Umstellung der Rohrleitung von der Anzeige bis zur Schlussabnahme begleitet. Hierbei wurden auch die erforderlichen Prüfungen für einen ordnungsgemäßen Betrieb der Rohrleitung durchgeführt.

Seit dem 1. Januar 2011 fällt die Leitung unter die Vorschriften der Rohrfernleitungsverordnung. Hierdurch wird gewährleistet, dass die Leitung einer regelmäßigen Prüfung durch unabhängige Sachverständige unterzogen und gemäß dem Stand der Technik betrieben wird.