Vorläufige Anordnung für Sengbachtalsperre festgesetzt


Die Bezirksregierung Köln hat die ordnungsbehördliche Verordnung für das Einzugsgebiet der Sengbachtalsperre der Stadtwerke Solingen festgesetzt. Sie tritt am 15. Februar 2014 in Kraft und dient als vorläufige Anordnung von Verboten, Beschränkungen sowie Duldungs- und Handlungspflichten. Das war notwendig, weil die aktuelle Wasserschutzgebietsverordnung Sengbachtalsperre nur noch bis zum 14. Februar 2014 gültig ist. Die neue Verordnung gilt höchstens drei Jahre und stellt den Schutz der Gewässer im Einzugsgebiet der Sengbachtalsperre sicher. In diesem Zeitraum soll das Verfahren weitergeführt werden.

In der vorläufigen Anordnung werden unter anderem bestehende Regelungen zur Bauleitplanung, zu Abwasser und Kanalisation, zu wassergefährdenden Stoffen und zur Landwirtschaft übernommen oder an aktuelle Erfordernisse des Trinkwasserschutzes angepasst. Parallel dazu wurden die jeweiligen Wasserschutzzonen neu abgegrenzt, wodurch sich die Lage einzelner Grundstücke in den Wasserschutzzonen verändert hat.

In dem Verfahren zur Neufestsetzung des Wasserschutzgebietes Sengbachtalsperre werden auch noch die Träger öffentlicher Belange und die Öffentlichkeit beteiligt. Nach Abschluss dieses Verfahrens verliert die vorläufige Anordnung Ihre Gültigkeit. Dies kann auch vor Ablauf der 3 Jahre erfolgen.

Die vorläufige Anordnung wurde am 03. Februar 2014 im Amtsblatt für den Regierungsbezirk Köln veröffentlicht. Die neue Verordnung mit den Karten kann während der Dienstzeiten bei den Städten Solingen, Burscheid, Leichlingen und Wermelskirchen sowie dem Rheinisch-Bergischen Kreis eingesehen werden.

Auch im Internetauftritt der Bezirksregierung Köln kann die Wasserschutzgebietsverordnung aufgerufen werden unter: http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/service/amtsblatt/archiv_2014/index.html