Forum von Geoexperten in der Bezirksregierung


Heute hat in der Bezirksregierung Köln das 39. ESRI-Anwenderforum NRW mit 130 interessierten Gästen aus der Privatwirtschaft, Kommunen, Verwaltung, Forschung und Ausbildung stattgefunden. Das Environmental Systems Research Institute (ESRI) ist ein Softwarehersteller und Marktführer im Bereich der Geoinformationssysteme.

Bei der Begrüßung wies Regierungspräsidentin Gisela Walsken darauf hin, dass 80 % aller Verwaltungsentscheidungen einen Geobezug haben: „Auch ich erlebe hier in meinem Haus immer wieder die unmittelbare Bedeutung von Geodaten: In der Regionalplanung, in allen Fragestellungen um den Braunkohlenabbau, bei der Festlegung von Umweltzonen oder in der konkreten Frage, wie sich Umweltschäden ausbreiten.“

Im Rahmen der mittlerweile regelmäßigen Veranstaltung können Anwenderinnen und Anwender von ESRI-Software in NRW ihre Erfahrungen austauschen und neue Ideen entwickeln. In diesem Jahr standen zunächst Kurzvorträge von der Abteilung Geobasis der Bezirksregierung Köln und dem Landesbetrieb IT.NRW als zentraler Informationsdienstleister für NRW auf dem Programm. Anschließend berichteten Anwender von ihren Erfahrungen. Hierzu gehörten der Kampfmittelbeseitigungsdienst und die Hochschule Bochum. Abgerundet wurde das Programm mit einer Vorstellung von Dienstleistungen und Produkten verschiedener Ingenieur- und Planungsbüros, Universitäten, Consulting, Softwareentwicklungsfirmen sowie Esri-Vertriebspartner.