RP‘in Walsken genehmigt 1. Schwerpunktschule im Regierungsbezirk Köln


Regierungspräsidentin Gisela Walsken konnte heute der Stadt Erkelenz ihre Zustimmung für die erste Schwerpunktschule im Regierungsbezirk Köln erteilen. Damit übernimmt die Stadt Erkelenz eine Vorreiterrolle beim Ausbau eines inklusiven Schulsystems.

Die Gemeinschaftshauptschule Erkelenz wird ab dem Schuljahr 2014/15 zu einer Schwerpunktschule mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung, Hören und Kommunikation sowie Sehen umgewandelt. Gleichzeitig wird die örtliche Förderschule auslaufend aufgelöst.

Schwerpunktschulen sind allgemeine Schulen, für die die Förderschwerpunkte "Lernen", "Sprache" sowie "emotionale und soziale Entwicklung" (Lern- und Entwicklungsstörungen) gesetzlich vorgeschrieben sind. Damit unterscheiden sich Schwerpunktschulen deutlich von anderen allgemeinen Schulen, die keine festgelegten Förderschwerpunkte haben. Darüber hinaus muss eine Schwerpunktschule mindestens einen weiteren Förderschwerpunkt anbieten, den sie selbst wählen kann. Die Schwerpunktschule in Erkelenz hat zwei zusätzliche Förderschwerpunkte gewählt. Mit der Festlegung der Förderschwerpunkte wird an Schwerpunktschulen das sonderpädagogische Fachwissen für diese Förderschwerpunkte langfristig gebündelt. Mit diesem Fachwissen können Schwerpunktschulen andere Schulen unterstützen und beraten, etwa hinsichtlich der Gestaltung des Gemeinsamen Unterrichts.