Regelungen für Sperrbezirke gelten dauerhaft


Die Bezirksregierung Köln hat die Sperrbezirksverordnungen für die Städte Köln, Hürth und Brühl entfristet. Die zunächst bis zum 30. April 2014 geltenden Regelungen waren im Jahr 2011 von den drei Kommunen als Gesamtkonzept erarbeitet worden, um den Beeinträchtigungen durch die Zunahme von Straßenprostitution entgegen zu wirken. Seitdem ist es im Kölner Süden nur noch im Bereich des „Eifeltores“ möglich, der Prostitution nachzugehen.

Ein von der Stadt Köln gebildeter Beirat, an dem auch die Städte Hürth und Brühl teilnehmen, hatte in den vergangenen drei Jahren die Entwicklungen begleitet und mögliche Auswirkungen der Sperrbezirksverordnungen überwacht. Der Beirat hat sich nun für eine unbefristete Weiterführung der Sperrbezirke ausgesprochen, da sich die Regelungen bewährt haben. Von den Sperrbezirken gehen keine Verdrängungseffekte in umliegende Kölner Bereiche oder in die angrenzende Stadtgebiete Hürth und Brühl aus. Kinder und Jugendliche werden mit den Auswirkungen der Straßenprostitution nicht mehr konfrontiert. Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern sind seit 2011 stark zurückgegangen.

Die Verordnungen werden heute im Amtsblatt für den Regierungsbezirk veröffentlicht und treten einen Tag nach der Veröffentlichung in Kraft. Unter dem Link http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/service/amtsblatt/archiv_2014/index.html können die Verordnungen ab morgen abgerufen werden.