Regierungspräsidentin dankt „Ela“-Helfern


Nachdem das Tief „Ela“ am Pfingstmontag in Nordrhein-Westfalen gewütet hatte, kam die große Stunde der Helferinnen und Helfer von der Feuerwehr und den Hilfsorganisationen. Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat sich heute bei einigen persönlich für deren Einsatz in den letzten Wochen bedankt. Zusätzlich schickt die Regierungspräsidentin Dankesschreiben an die Oberbürgermeister der Kreisfreien Städte und die Landräte der Kreise, verbunden mit der Bitte, diesen Dank an die Feuerwehren und Hilfsorganisationen weiterzugeben. Es waren tausende von Einsätzen, die in den Tagen nach „Ela“ bewältigt wurden.

„Alle Notlagen haben eine gemeinsame Gleichung: Menschen brauchen Hilfe und Hilfe braucht Menschen! Nicht nur hier in unserem Regierungsbezirk, sondern vor allem im Ruhrgebiet haben die Frauen und Männer der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und der Hilfsorganisationen Malteser, Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund und Johanniter Unfallhilfe wieder einmal dazu beigetragen, dass diese Gleichung aufgeht. Im Namen aller Bürgerinnen und Bürger möchte ich mich für dieses Engagement und diesen Einsatz ganz herzlich bedanken. Mein Dank gilt aber auch allen Arbeitgebern, die einen solch ehrenamtlichen Einsatz mittragen und möglich machen.“

Das diesjährige Pfingsten wird vielen Menschen in Nordrhein-Westfalen lange in Erinnerung bleiben. Das Tief „Ela“ sorgte dafür, dass Infrastruktur ausfiel, Züge nicht mehr fuhren und kilometerweise Stau auf den Autobahnen. Hier im Kölner Regierungsbezirk - aber vor allem in Düsseldorf und dem Ruhrgebiet kam es zu erheblichen Schäden. In den Zeitungen war in den Tagen danach von „Randale am Himmel“ die Rede oder vom „Grusel-Unwetter“. Die Schäden und deren Ausmaße wurden erst am nächsten Tag wirklich deutlich. Da war dann vom „Großreinemachen“ und „Dauereinsatz für die Helfer“ zu lesen. Die Düsseldorfer Feuerwehr hat erst am vergangenen Freitag den Ausnahmezustand aufgehoben. Aber viel schlimmer als die entstandenen Sachschäden ist es, dass bei dem Orkantief landesweit sechs Menschen ums Leben gekommen und 108 verletzt wurden.

Viele Einsätze im Regierungsbezirk - Hilfe für Düsseldorf und Ruhrgebiet

Alleine im Kölner Regierungsbezirk gab es nach „Ela“ 3179 Einsätze die von 3698 Einsatzkräften bewältigt wurden. Zusätzlich wurde sogenannte „überörtliche Hilfe“ für den Regierungsbezirk Düsseldorf geleistet. Hierfür stehen fünf Feuerwehrbereitschaften zur Verfügung, die die Städte und Kreise im Fall der Fälle frei machen und zusammenstellen. Bis zum 19. Juni waren die fünf Feuerwehrbereitschaften mit mehr als 1360 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz. Hier haben sie mit den örtlichen Einsatzkräften etwa in Essen, Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr mit dazu beigetragen das Chaos zu beseitigen. Die Einheiten bestehen aus Kräften von Feuerwehr und Hilfsorganisationen. Die Hilfsorganisationen sorgen dafür, dass sich die Einsatzkräfte der Feuerwehren voll auf ihren Job konzentrieren können. „Dieses Modell hat sich auch in diesem Großeinsatz bewährt. Die Hilfsorganisationen haben die notwendige Infrastruktur aufgebaut, damit die Feuerwehren von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang durcharbeiten konnten“, fasst Regierungspräsidentin Walsken zusammen. Stellvertretend für die vielen Helferinnen und Helfer bedankte sich Regierungspräsidentin Walsken bei Frau Angelika Schmitz von Deutschen Roten Kreuz in Euskirchen, Herrn Frank Meurer von den Malteser aus dem Rhein-Sieg-Kreis, Herrn Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg von der Berufsfeuerwehr aus dem Rhein-Sieg-Kreis sowie Herrn Branddirektor Carsten Schneider von der von der Berufsfeuerwehr Bonn.