Machbarkeitsstudie Rheidther Werth


Auf Einladung der Bezirksregierung Köln haben sich die verschiedenen Interessensvertreter in Köln getroffen, um die Machbarkeitsstudie für das das Rheidther Werth aus der Taufe zu heben.

Wie die ehemalige Rheininsel vor Niederkassel-Rheidt genutzt werden soll, wird vor Ort schon seit einiger Zeit diskutiert. Eigentümer, Naturschützer, Wasserwirtschaftler sowie Naherholungs-suchende bringen ihre unterschiedlichen Interessen und Nutzungsvorstellungen ein.

Nun bündelte die Bezirksregierung Köln diese Vorschläge und führte die Interessenvertreter zusammen. Unterschiedliche Nutzungs-interessen und Standpunkte wurden ausgetauscht und protokolliert. Die Stadt Niederkassel, der Rhein-Sieg-Kreis, das Wasser- und Schifffahrtsamt Köln, der Landesbetrieb Wald und Holz und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) konnten über die Inhalte und den Ablauf des Verfahrens informiert werden. Alle Beteiligten haben ihre Mitarbeit im Projekt zugesagt. Die Aufgabe der Teilnehmer soll nun sein, eine gemeinsame Variante für den Erhalt und die Entwicklung dieses Naturraums zu finden.

Die Bewirtschaftungsziele der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) müssen auch für die sogenannte „Bundeswasserstraße Rhein“ erreicht werden. Das Rheidther Werth ist als einer der wenigen Schwerpunkträume am Rhein ausgewählt worden, um den ökologischen Zustand zu verbessern. Der Rhein-Sieg-Kreis kann damit nach Abschluss des Projekts auf einer guten Grundlage seine Landschaftsplanung voranbringen.