Gemeingebrauchsverordnung für Rurseen um ein Jahr verlängert


Die Bezirksregierung Köln hat die bisher gültige Gemeingebrauchsverordnung für die Rurseen um ein weiteres Jahr bis zum 30.06.2015 verlängert. Die bisher gültige Gemeingebrauchsverordnung läuft heute aus.

Die Verordnung wird um 1 Jahr verlängert. In dieser Zeit sollen die Gespräche mit dem Wasserverband Eifel-Rur und den Anliegerkommunen fortgesetzt werden. Ziel der Gespräche ist es abzustimmen, ob unter Berücksichtigung aller wasserwirtschaftlichen oder sonstigen öffentlichen Interessen der Gemeingebrauch im bisherigen oder geänderten Umfang für einen längeren Zeitraum zugelassen werden kann. Die neue Gemeingebrauchsverordnung wird im Amtsblatt der Bezirksregierung Köln bekannt gemacht, das in Kürze unter:

http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/service/amtsblatt/archiv_2014/index.html im Internet veröffentlicht wird. Das Rurtalsperrensystem dient der Sicherung der öffentlichen Trinkwasserversorgung der Region und dem Hochwasserschutz der Ruranlieger. Mit dem aufgestauten Wasser wird der Wasserspiegel der Rur reguliert und Wasserkraft erzeugt. Die Nutzung der Stauseen für den Wassersport und andere Erholungsnutzungen soll grundsätzlich weiter möglich sein.