Geschwindigkeitskontrolle und neue Fahrbahnoberfläche im Autobahnkreuz Köln-Ost: Unfallkommission beschließt weitere Maßnahmen zur Reduzierung von Unfällen


Am 27. August 2014 fand eine Sondersitzung der Unfallkommission Autobahn statt. Die Bezirksregierung Köln hatte dazu als Leiterin der Unfallkommission Vertreter der Autobahnpolizei und des Landesbetriebs Straßenbau NRW eingeladen. Gemeinsam wurden weitere Sofortmaßnahmen beschlossen, um die Anzahl der Unfälle auf der Zufahrtrampe von der A4 aus Richtung Olpe in Richtung A3 Oberhausen im Autobahnkreuz Köln-Ost zu reduzieren. In diesem Jahr haben sich dort bereits über 20 Unfälle ereignet.

Die Autobahnpolizei wird ab sofort in Fahrtrichtung Oberhausen eine mobile Geschwindigkeitskontrolle einrichten. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW wird noch in diesem Herbst mit der Erneuerung der Fahrbahnoberfläche beginnen. In der Zwischenzeit wird die Beschilderung ergänzt. Mit weiteren Hinweisschildern wird auf die reduzierte Geschwindigkeit von 60 km/h und auf die Schleuder- und Rutschgefahr hingewiesen. Die Leitzentrale NRW wird bei Regen einen manuellen elektronischen Hinweis auf die Schleudergefahr schalten.

Insbesondere bei Regen sind an der Unfallhäufungsstelle im Autobahnkreuz Köln-Ost wegen nicht angepasster Geschwindigkeit viele Unfälle zu verzeichnen. Deswegen wurde bereits vor Monaten die Geschwindigkeit auf 60km/h reduziert und mehrfach auf die dortige Schleudergefahr hingewiesen. Die Unfalllage hat sich dadurch jedoch nicht verbessert.