Weniger Staus durch neues Baustellenmanagement. RPin Walsken: „Internes Informationsportal ermöglicht zeitlich aufeinander abgestimmte Baustellen im Regierungsbezirk Köln“


Die Arbeitsgruppen zur Koordinierung des Baustellenmanagements haben das Informationsportal „Mobil-im-Rheinland“ um eine Plattform zur Koordinierung von Baustellen erweitert. „Die verwaltungsinterne Informationsplattform ermöglicht es, die auf lange Sicht geplanten Baustellen im Regierungsbezirk Köln übersichtlich darzustellen und zeitlich aufeinander abzustimmen. Dadurch können künftig Konfliktbaustellen frühzeitig erkannt und unnötige Staus vermieden werden,“ erklärt Regierungspräsidentin Gisela Walsken.

Das neue Konzept zur Koordinierung des Baustellenmanagements wurde in einem gemeinsamen Projekt unter Leitung von Regierungspräsidentin Gisela Walsken von Planungsträgern für den Straßen- und Schienenverkehr innerhalb der Regionen Köln-Leverkusen und Bonn-Rhein-Sieg entwickelt. Mitglieder sind Vertreter der Verkehrsbehörden, Straßen- und Schienenbaulastträger, Versorgungs- und Entsorgungsträger, Vertriebs- und Logistikverbände sowie örtliche Großunternehmen und Vertreter aus der Politik. Seit September 2014 werden für ein definiertes Straßen- und Schienennetz geplante Baumaßnahmen mit einer Bauzeit von mehr als zwei Monaten bis zu zwei Jahre im Voraus verbindlich eingetragen und regelmäßig gepflegt. Ist die Baumaßnahme angeordnet und der Beginn terminiert, werden die Daten für die Öffentlichkeit auf der frei zugänglichen Informationsebene sichtbar.

Eine frühzeitige Koordinierung von regional- und baulastträgerübergreifenden Baumaßnahmen soll sicherstellen, dass zeitlich und räumlich konkurrierende Baumaßnahmen vermieden und verkehrliche Wechselwirkungen unterschiedlicher Verkehrs- und Versorgungsträger besser als bisher berücksichtigt werden. Die für das baulastträgerübergreifende Baustellenmanagement erforderlichen strategischen und organisatorischen Festlegungen erfolgten in einer Steuerungs- und zwei Arbeitsgruppen.