Bezirksregierung Köln informiert Stadt Kerpen über Rahmenbedingungen zur Kartbahnverlegung


Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat heute die Bürgermeisterin der Stadt Kerpen sowie die Fraktionsvorsitzenden nach Köln zum gemeinsamen Gespräch über die Rahmenbedingungen zur Verlegung der Kartbahn „Erftlandring“ eingeladen. „Jetzt ist es an der Stadt Kerpen, sich eindeutig für einen Standort zu positionieren. Eine Verlegung der Kartbahn auf eigenem Stadtgebiet erfolgt nur mit positivem Votum des Rates,“ stellte die Regierungspräsidentin klar. Dafür räumte die Bezirksregierung Köln der Stadt Kerpen bis zu den Sommerferien Zeit ein, um in Ihren politischen Gremien auf der Grundlage des heutigen Gesprächs zu diskutieren.

Mit einem Neubau der Kartbahn auf eigenem Gebiet würde die Stadt Kerpen ein positives Signal für die eigene zukünftige Entwicklung setzen. Die Kartbahn am derzeitigen Standort in Kerpen-Manheim zu belassen, ist dabei jedoch keine Option. „Ein anderer Standort für die Kartbahn kann auch außerhalb des Reviers liegen,“ erklärte Gisela Walsken.

Die Bezirksregierung Köln favorisiert den in einer bestehenden Kiesabgrabung gelegenen Standort „Blatzheim-Süd“ als raumverträglichsten Standort. In einem Standortscreening von RWE Power konnte die Standortsuche für die Verlagerung der Kartbahn „Erftlandring“ in Kerpen-Manheim auf die beiden möglichen Standorte „Blatzheim-Süd“ und „Kerpen-Türnich“ eingegrenzt werden. Die Verlegung der Kartbahn kann nur mit einer Regionalplanänderung realisiert werden.