1,37 Millionen Euro für AIDS-Hilfe NRW


Für das Jahr 2015 bewilligt die Bezirksregierung Köln der AIDS-Hilfe NRW Fördermittel in Höhe von 1.369.714 Euro. Für die zielgruppenspezifische Aidsberatung, -betreuung, Pflege von Menschen mit HIV und Aids und Präventionsarbeit werden 900.000 Euro verwendet. Weitere 387.514 Euro erhält die Landesgeschäftsstelle in Köln. Für den Betrieb der Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW werden 82.200 Euro ausgezahlt.

Ihren Fokus setzt die AIDS-Hilfe NRW auf Frauen und Homosexuelle mit HIV und Aids. Noch immer sind zwei Drittel der an HIV erkrankten Menschen schwule Männer. Durch die gezielte Prävention in dieser Zielgruppe soll die Quote von 50% aller Neuinfektionen bei homosexuellen Männern verbessert werden. Frauen werden unterstützt, weil sie häufig in kleineren Städten leben, in denen es keine Beratungsstellen gibt.

Die Kampagne POSITHIV HANDELN wird ebenfalls unterstützt. Ziel ist es, das Selbstbewusstsein und die Integration der an HIV oder AIDS erkrankten Menschen zu verbessern. Zudem soll hierdurch die Akzeptanz der Krankheiten erhöht werden. Zusätzlich soll die Selbsthilfe der mit HIV infizierten oder an AIDS erkrankten Menschen gefördert werden. Die betroffenen Personen können Selbsthilfegruppen besuchen oder eigene bilden. Die Umsetzung der Projekte erfolgt mit den Kooperationspartnern in der Region, wie der Aidshilfe Köln e.V. und SchwIPS e.V. (Schwule Initiative für Pflege und Soziales).

Seit 1985 gibt es die AIDS-Hilfe NRW. Die Landesgeschäftsstelle hat ihren Sitz in Köln. Hier arbeiten 13 Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen mit und für Menschen mit HIV und Aids. Gemeinsam setzen sie sich für gleiche Rechte für Menschen mit und ohne HIV ein. Weitere Informationen zur Arbeit der AIDS-Hilfe NRW e.V. finden sie unter www.ahnrw.de.