Bezirksregierung Köln genehmigt neuen Rohrleitungstunnel unter dem Rhein in Leverkusen


Die Bezirksregierung Köln hat heute nach umfangreicher Prüfung der von der CURRENTA GmbH & Co. OHG eingereichten Unterlagen die Genehmigungen zur Errichtung eines neuen Rohrleitungstunnels (Dükers) als Ersatz für den vorhandenen Düker erteilt. Der Düker verbindet die beiden Standorte Dormagen und Leverkusen. Dazu erklärte der Leiter der Abteilung für Umwelt und Arbeitsschutz Dr. Joachim Schwab: „Wir haben nach intensiver Prüfung festgestellt, dass das Bauwerk keinerlei nachteilige Auswirkungen auf den Hochwasserschutz, die Schifffahrt und den Landschafts- und Artenschutz hat. Die Genehmigung ist eine wesentliche Voraussetzung für die Verlegung der in dem alten Düker befindlichen Rohrleitungen und gleichzeitig ein Sicherheitsgewinn“.

Durch den neuen Düker wird die Sicherheit für die dort zukünftig vorgesehenen Rohrleitungen erhöht, da der Düker begehbar ist und somit die Erkennung von Leckagen an den sichtbaren Leitungen einfacher und sicherer wird. Zudem sind Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten jederzeit möglich. Die Bauausführung und die Einhaltung der Genehmigungsauflagen werden durch die Bezirksregierung vor Ort überwacht. Vor endgültiger Inbetriebnahme des neuen Dükers erfolgt eine nochmalige Überprüfung in Form der Abnahme.

Der neue Rohrleitungstunnel quert den Rhein und liegt linksrheinisch in einem festgesetzten Überschwemmungsgebiet sowie rechtsrheinisch innerhalb der Schutzzonen einer Hochwasserschutzanlage. Deshalb waren eine Genehmigung nach dem Landeswasser- und Wasserhaushaltsgesetz für Maßnahmen im Gewässer und im festgesetzten Überschwemmungsgebiet sowie eine Genehmigung bzw. Befreiung von den Verboten der Deichschutzverordnung erforderlich. Für die Verlegung der im alten Düker liegenden Rohrleitungen für den Transport von Erdgas, Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenmonoxid etc. in den neuen Tunnel werden von der Bezirksregierung eigenständige Genehmigungsverfahren durchgeführt.