Bezirksregierung koordiniert überörtliche Hilfe für Bombenentschärfung in Köln


Wegen der für heute geplanten Entschärfung einer 20-Zentner-Bombe, die im Bereich Köln-Riehl (Kuhweg) in der Nähe der Mülheimer Brücke gefunden wurde, hat die Stadt Köln die Bezirksregierung Köln gebeten, die überörtliche Hilfe bei der notwendigen Evakuierung und Betreuung der Anwohner zu koordinieren.

Die Bezirksregierung Köln koordiniert den Einsatz von ca. 400 Einsatzkräften mit über 100 Fahrzeugen. Dazu sind auf Anforderung der Bezirksregierung bei der Evakuierungsmaßnahme insgesamt 16 Personentransportzüge aus den Kreisen Heinsberg, Euskirchen und Düren, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Oberbergischen Kreis, dem Rhein-Erft und Rhein-Sieg-Kreis, der Städteregion Aachen und aus den Städten Aachen, Bonn und Leverkusen sowie ein Betreuungsplatz im Einsatz. Auf dem Platz können bis zu 500 Personen für die Dauer der Evakuierung versorgt und betreut werden.

Der Bombenfund wurde bereits am 22. Mai 2015 durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst und der Feuerwehr Köln gemeldet. Die Bombe soll heute entschärft werden. Dafür müssen zunächst die Anwohnerinnen und Anwohner in einem Radius von rund 1000 Metern um die Fundstelle evakuiert werden. Rund 20.000 Personen aus den Stadtteilen Riehl, Niehl und Mülheim sind hiervon betroffen.