Bezirksregierung Köln veranlasst fristlose Kündigung des Sicherheitsdienstes der Notunterkunft Boltensternstrasse


Die Bezirksregierung Köln hat heute veranlasst, dass dem für die Notunterkunft Boltensternstrasse in Köln eingesetzten Sicherheitsdienst umgehend gekündigt wird. Anlass dafür war das Teilen von fremdenfeindlichen Äußerungen durch den Inhaber des Sicherheitsdienstes in sozialen Netzwerken. Das Verhalten des Inhabers der Sicherheitsfirma ist nicht vereinbar mit den Ansprüchen der Bezirksregierung Köln an eine Willkommenskultur in den von der Bezirksregierung verantworteten Einrichtungen.

Die gestern Nachmittag gegen 16 Uhr eingegangen Hinweise wurden umgehend geprüft. Daraufhin wurde mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. heute vereinbart, dass diese dem Sicherheitsunternehmen sofort kündigt. Die Notunterkunft Boltensternstrasse wird von der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. als betreuendem Verband verantwortet. Vertragspartner des Sicherheitsdienstes ist daher die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Der Sicherheitsdienst erfüllte bislang die auf der Landesebene vorgegebenen Kriterien. Diese sehen insbesondere eine individuelle Prüfung jedes einzelnen eingesetzten Mitarbeiters vor. Der Bezirksregierung Köln lagen bislang keine Informationen über Beschwerden oder Unregelmäßigkeiten vor.