Erster Schritt zur Einrichtung einer Werkfeuerwehr im Universitätsklinikum Bonn


Die Bezirksregierung Köln hat die Universitätsklinik Bonn mit Anordnung vom 17. Juni 2015 aufgefordert, eine Werkfeuerwehr für das Uniklinikum Bonn einzurichten. Der Aufbau der Werkfeuerwehr erfolgt aufgrund der notwendigen Bau- und Ausbildungsmaßnahmen schrittweise bis zum 30. September 2017. Zunächst wird ab 1. Juli 2015 tagsüber ein Löschfahrzeug im Universitätsklinikum Bonn besetzt. Ab dem 1.Oktober 2017 stellen neun Feuerwehreinsatzkräfte rund um die Uhr den Brandschutz im Universitätsklinikum Bonn sicher.

Im Zusammenhang mit den Planungen des Erweiterungsbaus des Universitätsklinikums Bonn wurde der Brandschutz gutachterlich untersucht. Der Gutachter stellte fest, dass die öffentliche Feuerwehr die bislang dort den Brandschutz sicherstellte, dies zukünftig alleine aufgrund der Größe und besonderen Lage des Universitätsklinikums nicht mehr sicherstellen kann. In Gesprächen mit dem Universitätsklinikum und der Stadt Bonn zeichnete sich ab, dass das Universitätsklinikum Bonn beabsichtigt, die Aufgabe der Werkfeuerwehr auf die Feuerwehr der Stadt Bonn zu übertragen. Dies ist landesweit ein Ausnahmefall, rechtlich jedoch möglich.

Die Wache der Werkfeuerwehr im Universitätsklinikum Bonn ist dabei kein weiterer Standort der öffentlichen Feuerwehr, sondern hat einen Sonderstatus: Auch wenn Feuerwehrleute der Stadt Bonn hier ihren Dienst verrichten, dient die Werkfeuerwehr der Sicherstellung des Brandschutzes auf dem Gelände des Klinikums. Damit liegt die Verantwortlichkeit für die Sicherstellung des Brandschutzes bei der Universitätsklinik Bonn. Mit Fertigstellung des Zentrums „Neurologie-Psychiatrie-Palliativmedizin“ in 2017 wird die neu gegründete Werkfeuerwehr spätestens voll einsatzbereit sein und die Sicherheit für Patienten, Besucher, Studenten und Beschäftigte weiter verbessern.