Vermessungsarbeiten an der „Rur“. Unternehmen benötigt Zutritt zu privaten Grundstücken.


Das Vermessungsbüro Rader führt von Mitte Juli bis Ende August im Auftrag der Bezirksregierung Köln Vermessungsarbeiten an der „Rur“ und den Uferbereichen durch. Vermessen wird dabei der Verlauf der „Rur“ von der deutsch-niederländischen Grenze im Gemeindegebiet Wassenberg bis zur Stauanlage Obermaubach im Gemeindegebiet Kreuzau. Die Ergebnisse bieten Aufschluss darüber, wie der Hochwasserschutz verbessert werden und wie viele Einleitungen das Gewässer aus kommunalen Gebieten vertragen kann.

Auf Basis der dabei gewonnenen Daten werden mithilfe von Modellrechnungen verschiedene Fragestellungen untersucht: Wie viel Wasser passt in ein Gewässer? Ab wann tritt es über die Ufer? Welche Bereiche sind bei einem Hochwasser betroffen? Der jetzt zu vermessende Gewässerabschnitt verläuft im Kreis Heinsberg durch die Gemeindegebiete Wassenberg, Heinsberg und Hückelhoven, sowie im Kreis Düren durch die Gemeindegebiete Linnich, Jülich, Inden, Niederzier, Düren und Kreuzau. Dort wo die Gewässerflächen nur über Privatgrundstücke oder Firmengelände erreicht werden können, bittet die Bezirksregierung Köln die Eigentümer um Zutritt.