Große Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge in Kommunen


Viele Kommunen im Kölner Regierungsbezirk haben kurzfristig in den letzten Tagen Flüchtlinge aufgenommen, da die Regelplätze und Notunterkünfte des Landes vollständig belegt waren. Dazu zählen die Städte Aachen und Leverkusen sowie Bergisch Gladbach, Troisdorf, Bergheim, Kerpen, Pulheim und Frechen. In kürzester Zeit wurden vor Ort alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Notunterkünfte bereitzustellen, diese mit Betten auszustatten und bezugsfertig zu machen. Dabei sind viele Akteure notwendig, um eine Einrichtung zu betreiben und die Menschen zu versorgen. Verwaltung, Küche, Kinderbetreuung und ärztliche Versorgung sind nur einige Bereiche für die Personal benötigt wird.

Die betroffenen Kommunen leisten Enormes bei der kurzfristigen Umsetzung. „Die Kommunen unterstützen uns hervorragend bei der Unterbringung der Flüchtlinge. Daher möchte ich mich bei den Kommunen, aber auch bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Gemeinden, den Hilfsorganisationen und bei den Spendern bedanken. Gemeinsam machen alle Beteiligten nahezu Unmögliches möglich“, betont Regierungspräsidentin Gisela Walsken.

Die Bezirksregierung Köln baut derzeit weitere Notunterkünfte des Landes auf, um dort weitere Flüchtlinge unterzubringen. In Köln-Chorweiler entstehen derzeit Notplätze für bis zu 1000 Flüchtlinge. In Wegberg wird eine ehemalige Kaserne der Bundeswehr hergerichtet.