Ehemalige Volvo-Zentrale könnte 550 Flüchtlinge aufnehmen


Das Gebäude der ehemaligen Volvo-Zentrale in Rodenkirchen kann der Bezirksregierung Köln für die benötigten Notunterkunftsplätze für 550 Flüchtlinge kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. Das ist das Ergebnis der Gespräche, die die Bezirksregierung und die Stadt Köln in den letzten Tagen geführt haben. Dafür sind noch Umbaumaßnahmen notwendig. Daher hat die Bezirksregierung Köln im Gespräch mit der Stadt eine Fristverlängerung bis zum 20. Oktober zugesagt. Gemeinsam prüfen die Stadt und die Bezirksregierung Köln die Immobilie in der nächsten Woche. Die Stadt Köln hat ihre aktive Hilfe bei der Suche nach einem Betreiber der Landeseinrichtung zugesagt. Derzeit ist ein Modell auf der Basis einer Kooperation mehrerer Betreiber im Gespräch.

Aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen reichen die bestehenden landesweiten Regelplätze und Notunterkünfte nicht aus, um alle Flüchtlinge unterzubringen. Die Bezirksregierung Köln hat deshalb bereits seit Anfang September die Strukturen ihres Krisenstabes aktiviert, um kurzfristig weitere Unterkünfte für die in Nordrhein-Westfalen Zuflucht suchenden Menschen zu schaffen. Dies gelingt nur aufgrund der enormen Unterstützung und der großen Hilfsbereitschaft der Kommunen, die in Amtshilfe für das Land weitere Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen.