Neubau der Leverkusener Rheinbrücke - Bezirksregierung Köln startet Öffentlichkeitsbeteiligung


Die Bezirksregierung Köln führt das Planfeststellungsverfahren für den geplanten Ausbau der A 1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West einschließlich des Neubaus der Leverkusener Rheinbrücke durch. Am Montag, den 23. November 2015 beginnt die Öffentlichkeitsbeteiligung.

Betroffene Bürgerinnen und Bürger können in den Städten Köln und Leverkusen bis einschließlich zum 5. Januar 2016 die Planunterlagen zum Bauvorhaben, unter anderem bestehend aus Erläuterungen sowie einem Bericht über die Umweltauswirkungen, einsehen. Parallel dazu stehen die Unterlagen während dieser Zeit auch auf der Internetseite der Bezirksregierung Köln zur Verfügung. Bis einschließlich zum 19. Januar 2016 können Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden.

„Der Neubau der Leverkusener Rheinbrücke ist für die staugeplagten Fahrerinnen und Fahrer, die jeden Morgen wertvolle Zeit verlieren dringend erforderlich. Mit dem nun beginnenden Verfahren kommen wir dem Brückenneubau einen Schritt näher“, erläutert Regierungspräsidentin Gisela Walsken. „Der Zustand der Brücke erlaubt keine Verzögerung im Verfahren.“ Wegen des Umfangs der Planunterlagen wurde die Offenlage dennoch so verlängert, dass auch nach den Ferien ausreichend Zeit für Einwendungen gegeben ist.

Ebenso beteiligt werden die Träger öffentlicher Belange. Hierzu zählen die betroffenen Kommunen, Fachbehörden wie die Landwirtschaftskammer oder Betreiber von (Gas-) Leitungen. Diese bewerten das Vorhaben aus ihrem Aufgabenbereich heraus und geben eine Stellungnahme ab.

Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW den Ausbau der A 1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West geplant. Das Vorhaben beinhaltet den Ausbau der A 1 auf einer Länge von rund 4,5 km sowie die Anpassung der Anschlussstelle Köln-Niehl und des Autobahnkreuzes Leverkusen-West. Im Zuge des Ausbaus wird vor allem die Leverkusener Rheinbrücke erneuert. Hierdurch müssen sowohl die nahegelegene Deponie überplant sowie eine Vielzahl von Versorgungsleitungen verlegt werden. Zum Schutz der Anwohner sind Lärmschutzanlagen vorgesehen. Darüber hinaus werden für die Eingriffe in Landschaft und Natur landschaftspflegerische Maßnahmen als Ausgleich realisiert.