Bezirksregierung Köln liegen Unterlagen zur Ortsumgehung Meschenich vor


Der Landesbetrieb StraßenNRW hat die Unterlagen des Deckblattverfahrens für die geplante B 51 -Ortsumgehung Köln-Meschenich- bei der Bezirksregierung Köln eingereicht. „Wir werden die Unterlagen schnellstmöglich prüfen. Die Anwohner haben ein Recht darauf zu erfahren, wie es mit der Ortsumgehung weitergeht. Ich habe mir die Situation vor Ort selbst angeschaut und mir ein Bild von der Belastung insbesondere durch den Schwerlastverkehr gemacht. Seit Jahrzehnten warten die Menschen dort auf eine Entscheidung. Diese Ungewissheit muss zur Klarheit werden. Das geht jetzt Schritt für Schritt und deshalb konzentrieren wir uns zunächst auf die geplante Ortsumgehung,“ betont Regierungspräsidentin Gisela Walsken. „Erst wenn das Verfahren abgeschlossen ist, geht es um mögliche Varianten zum Anschluss an die Autobahn.“

Die Bezirksregierung Köln ist seit mehreren Jahren mit dem Planfeststellungsverfahren für den Neubau der B 51 – Ortsumgehung Köln-Meschenich –beauftragt. Die Offenlage der Planunterlagen fand in den betroffenen Kommunen in 2010 statt. Aufgrund der Stellungnahmen und Einwendungen war eine Planänderung notwendig. Diese Unterlagen – die sogenannte Deckblattplanung- hat der Landesbetrieb StraßenNRW der Bezirksregierung Köln nun vorgelegt, so dass das Verfahren fortgesetzt werden kann.