Zentrale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge in Leverkusen bleibt


Die Bezirksregierung Köln und die Stadt Leverkusen haben sich – vorbehaltlich des Beschlusses des Stadtrates am 27. Juni 2016 – darauf geeinigt, die bisherige Notunterkunft an der Görresstraße in Leverkusen als Zentrale Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge und Asylsuchende weiter zu betreiben. Eine Übernahme durch das Land wird voraussichtlich im Herbst 2016 erfolgen. In der Einrichtung können dann im Regelbetrieb bis zu 500 Personen zuzüglich Reservekapazitäten für Notfälle aufgenommen werden.

Bereits seit letztem Jahr hat das Land NRW die ehemalige Hauptschule Görresstraße für die Notaufnahme von Flüchtlingen genutzt. „Aufgrund der geringeren Zugänge in den letzten Monaten und den zwischenzeitlich getroffenen Maßnahmen hat sich die die Gesamtsituation der Flüchtlingsunterbringung deutlich verändert“, erklärt der stellvertretende Regierungspräsident Wilhelm Steitz. „Der geplante Neubau einer Zentralen Unterbringungseinrichtung an der Solinger Straße in Leverkusen ist daher nicht mehr nötig.“