Seit 1. September darf an der Siegmündung nicht mehr geangelt werden


Die Bezirksregierung Köln weist darauf hin, dass an Rhein und Sieg im Bereich der Siegmündung ab dem 1. September 2016 bis 31. Dezember 2016 ein Angel- und Betretungsverbot gilt.

Diese Regelung besteht seit 2010, nachdem die Bezirksregierung für diesen Bereich einen Fischschonbezirk ausgewiesen hat.

Das Angelverbot ist erforderlich, um die wandernden Lachse zu schützen. Die amtlichen Fischereiaufseher werden auch in diesem Jahr an der Siegmündung verstärkt Kontrollen durchführen.

Der Lachs ist eine geschützte und ganzjährig geschonte Art. Wird ein Lachs versehentlich geangelt, ist er sofort wieder ins Gewässer zurückzusetzen. Ein Fang bringt großen Stress und Verletzungen für die empfindlichen Fische mit sich und kann ein erfolgreiches Ablaichen verhindern.

Das Angeln von Lachsen ist auch außerhalb des Fischschonbezirks „Siegmündung“ ganzjährig verboten und erfüllt den Straftatbestand der Fischwilderei.