Anhörung der Grundstückseigentümer im Denkmalverfahren „Rheinauenpark“ in Bonn


Die Bezirksregierung Köln beabsichtigt den „Rheinauenpark“ in Bonn als Denkmal auszuweisen. Für die Eintragung des Parks in die Denkmalliste hat die Bezirksregierung Köln jetzt im sogenannten Anhörungsverfahren alle Grundstückseigentümer angeschrieben. Diese können bis zum 1. Februar 2017 ihre Bedenken zur Unterschutzstellung des Parks äußern.

Das Baudenkmal „Rheinauenpark“ umfasst die Fläche des ehemaligen Bundesgartenschaugeländes von 1979 sowie die Anbindungen an die angrenzenden Uferpromenaden und Stadtviertel. Als einer der größten Landschaftsgärten Deutschlands ist er bedeutend für die Geschichte der Gartenarchitektur und der Gartenkunst sowie für die Geschichte der Stadt Bonn. Der Park wurde zur zentralen und verbindenden Grünfläche zwischen den bis 1969 selbständigen Städten Bonn und Bad Godesberg und besitzt für die städtebauliche Entwicklung der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn einen hohen Zeugniswert.

Die Eintragung in die Denkmalliste bedeutet nicht, dass der Park nicht mehr verändert werden kann. Alle baulichen Maßnahmen müssen dann aber mit der Denkmalbehörde abgestimmt werden.