NRW wieder ein Stück genauer vermessen


Während der Durchschnittsmensch völlig entspannt bleiben kann, schlägt das Vermesser-Herz ab sofort höher vor Freude. NRW liefert als erstes Bundesland hochgenaue Koordinaten, Höhen- und Schwerewerte insbesondere für Ingenieurvermessungen und Messungen im Liegenschaftskataster.

Im alltäglichen Leben werden diese Veränderungen nicht direkt spürbar sein. Für zukünftige Technologien sind sie allerdings die Basis. NRW ist somit für hochpräzise Vermessung und Ortung bestens gerüstet. Ob modernes Routing, autonomes Fahren oder die genaue Dokumentation von Grundeigentum – exakte raumbezogene Informationen in vielfältiger und verlässlicher Weise sind wichtiger denn je.

Möglich wird dies alles durch die „Neuvermessung“ Deutschlands in den vergangenen Jahren. Unter Nutzung von Satellitenverfahren (GPS) wurden Koordinaten höchster Güte mit Millimetergenauigkeit bestimmt. Außerdem wurden das Deutsche Haupthöhennetz und das Deutsche Hauptschwerenetz, präzise Netzwerke vermessener Höhen und Schwerewerte, landesweit erneuert.

Die neuen exakten Messgrößen (3D-Position, physikalische Höhe und Schwere) ermöglichen unter anderem das Monitoring von Bewegungen der Erdoberfläche und Auswirkungen des Klimawandels sowie eine praxisgerechte Georeferenzierung raumbezogener Daten. Für die tägliche Arbeit bedeutet dies zum Beispiel: Schnellere, genauere und kostengünstigere Vermessung unter Anwendung der GPS-Messverfahren.

Anwendungen mit einem eindeutigen Bezug zur Position auf der Erde werden im privaten Bereich als auch in Spezialgebieten wie der Ingenieurvermessung täglich verwendet. Die präzise Georeferenzierung nach Lage, Höhe und Schwere unter Berücksichtigung zeitlicher Veränderungen ist unter anderem Aufgabe der Abteilung Geobasis.NRW der Bezirksregierung Köln.


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