Mehr Sicherheit und ein besserer Verkehrsfluss im Kölner Süden - Bezirksregierung startet Bürgerbeteiligung für die Aufhebung des Bahnübergangs der Stadtbahnlinie 18


Mit der Offenlage der Planunterlagen leitet die Bezirksregierung Köln den ersten Verfahrensschritt im Planfeststellungsverfahren für die Aufhebung des Bahnübergangs Luxemburger Straße (B265)/Militärringstraße (L34) ein. Die Unterlagen, bestehend aus dem Erläuterungsbericht, Gutachten und verschiedenen zeichnerischen Kartendarstellungen, liegen ab heute bis zum 3. März 2017 beim Bauverwaltungsamt der Stadt Köln, Zimmer 14 C46, im Stadthaus Deutz am Willy-Brandt-Platz 2, aus.

Außerdem können die Planunterlagen auch auf den Internetseiten Bezirksregierung und der Stadt Köln aufgerufen werden:

http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/verfahren/25_eisenbahn_planfeststellungsverfahren/
eisenbahn_bahnuebergang_luxemburger_strasse/index.html

www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/planfeststellungsverfahren-dritter

Bürgerinnen und Bürger können sich in dieser Zeit über das Bauvorhaben informieren und bis spätestens zum 17. März 2017 schriftlich Einwendungen erheben. Parallel zur Offenlage beteiligt die Bezirksregierung Köln noch weitere Behörden, damit diese aus ihrer fachlichen Zuständigkeit (z.B. für den Immissionsschutz, Umweltschutz) zu dem geplanten Bauvorhaben Stellung nehmen können.

Die Kreuzung im Kölner Süden stellt aufgrund der vielen Konfliktpunkte zwischen dem Schienenverkehr, dem motorisierten Verkehr, Fußgängern und Radfahrern ein Sicherheitsrisiko dar. Die Aufhebung des Bahnübergangs soll die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen und zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses führen. Aus diesem Grund soll der Schienenverkehr künftig in einer Unterführung diese Kreuzung durchfahren, so dass die Schließzeiten des Bahnübergangs entfallen. Daneben kann der Takt der Stadtbahnlinie nach Bedarf verdichtet werden.


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