Akzeptanz- und Aufmerksamkeits-Probleme auf der A1


Auf der monatlichen Besprechung für Autobahnangelegenheiten unter Teilnahme der Bezirksregierung Köln, der Autobahnpolizei und des Landesbetriebs Straßenbau NRW wurden gestern weitere Maßnahmen zur Verkehrssicherheit auf der A1 im Bereich zwischen Burscheid und dem Autobahnkreuz Leverkusen erörtert. Nach den erneut schweren Verkehrsunfällen im Januar dieses Jahres kam die Kommission zu folgenden Erkenntnissen: Alle tragischen Unfälle sind auf ein massives Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer zurückzuführen. Die erforderlichen verkehrstechnischen Maßnahmen sowie Geschwindigkeitsreduzierungen wurden umgesetzt. Auf Grund von Akzeptanz- und Aufmerksamkeits-Problemen verunglücken immer wieder einzelne Verkehrsteilnehmer.

Ursache für die derzeitige Stausituation auf der A1 ist die Überlastung des Leverkusener Kreuzes sowie die für den Lkw- Verkehr gesperrte Leverkusener Rheinbrücke. Durch den eingeschränkten Abfluss auf die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main kommt es deshalb vermehrt zu Rückstau. Hierzu werden Möglichkeiten zur Durchflusserhöhung des Verkehrs überprüft. Zur Erhöhung der Aufmerksamkeit im Bereich der Stauenden-Unfälle soll die Streckencharakteristik nach der stationären Geschwindigkeitsüberwachungsanlage bei Burscheid temporär geändert werden. Hierzu werden eine Fahrstreifenverschwenkung und eine Geschwindigkeitsbeschränkung schnellstmöglich durch den Landesbetrieb geprüft.

Zukünftig sollen auch Warnungen über Funk und auf Navigationsgeräten speziell für diesen Bereich ausgesendet werden. Die technische Umsetzung wird von der Verkehrszentrale NRW des Landesbetriebs nun überprüft.