Vorbereitende Maßnahmen zur Sanierung des Drachenfels


Für die Sanierung des Drachenfels wird mit den vorbereitenden Maßnahmen begonnen. Hierzu startet am Mittwoch, dem 22. Februar 2017 die Grünentfernung an der unmittelbar über dem Eselsweg liegenden Felsnase sowie an direkt benachbarten Felsbereichen. Die Felsnase ist eine der kritischen Zonen, bei der akute Steinschlaggefahr besteht. Die Grünentfernung wird voraussichtlich 2-3 Tage dauern. Sie ist notwendig, um letzte Erkenntnisse über das Ausmaß des Schadens zu erlangen und alle erforderlichen Sanierungsmaßnahmen im Detail planen zu können.

Darüber hinaus folgen in den nächsten Tagen weitere Untersuchungen:

  1. Das Befestigen von Rissmonitoren auf den Rissen, um weitere mögliche Bewegungen des Bergs überprüfen zu können.
  2. Die Kernbohrung in eine Stützmauer aus dem Jahre 1855, um deren Aufbau und Standfestigkeit beurteilen zu können.
  3. Die Untersuchung eines ehemaligen, unterirdischen Wasserspeichers direkt vor der Stützmauer.

Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird voraussichtlich im Juni 2017 mit der Sanierung des Drachenfels begonnen, diese wird schätzungsweise bis Ende 2017 andauern. Die Kosten dafür werden sich nach aktuellen Berechnungen im oberen sechsstelligen Bereich bewegen und vom Land Nordrhein- Westfalen getragen werden.

Die Bezirksregierung Köln hatte bereits Ende Januar 2017 wegen akuter Steinschlaggefahr den unmittelbar darunter verlaufenden, touristisch sehr beliebten Eselsweg am Drachenfels ab der Mittelstation gesperrt. Um auf den Gipfel zu gelangen, ist eine Ausweichroute über den Kutschenweg ausgeschildert.