Regierungspräsidentin Walsken fördert Naturschutz mit 4,4 Millionen Euro


Mit insgesamt 4,4 Millionen Euro hat die Bezirksregierung Köln im vergangenen Jahr zahlreiche Projekte des Naturschutzes gefördert. Unterstützt wurden unterschiedliche Programme aus den Bereichen der biologischen Vielfalt und des Artenschutzes, dem Schutz von Natur und Landschaft, sowie der nachhaltigen Entwicklung. Die Fördermittel gingen unter anderem an Kreise und Städte und die Naturparke, auf die rund 240.000 Euro entfielen. Die Maßnahmen wurden überwiegend aus Landesmitteln, teilweise aber auch aus EU- und Bundesmitteln finanziert.

Neben den größeren Förderprogrammen mit vielen kleineren Maßnahmen gibt es auch Einzelprojekte, wie beispielsweise das Projekt „Chance 7“, das im Bereich Bonn/Rhein-Sieg-Kreis angesiedelt ist: Dabei handelt es sich um eines von bundesweit circa 70 Einzelprojekten von internationaler Bedeutung. Diese sollen zu einem Netz von repräsentativen Natur- und Kulturlandschaften in Deutschland entwickelt und nachhaltig gesichert werden.

Anträge von Naturschutzverbänden wurden ebenso positiv entschieden wie auch solche von privaten Organisationen, die beispielsweise dem Schutz des Kiebitz im Raum Euskirchen und Heinsberg zugutekamen. Gefördert wurde auch die Greifvogelhilfe in Rösrath und die Heckenlandschaft in Monschau.

Neben den Maßnahmen für den Naturschutz wurde in Dünstekoven bei Heimerzheim zudem eine Besucherplattform errichtet, um die Vogelwelt in der Ville beobachten zu können. Von dort aus können Besucher die Vögel beobachten, ohne diese zu stören.

„Es ist unsere Aufgabe, verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen. Bedrohte Arten und Lebensräume brauchen unseren Schutz. Aus diesem Grund freue ich mich, dass meine Behörde hierzu einen Beitrag leisten konnte“, meint Regierungspräsidentin Gisela Walsken.