Lösung für Schüler im Kölner Westen


Die Bezirksregierung und die Schulverwaltung Köln haben gemeinsam nach Lösungen für die 159 Schülerinnen und Schüler gesucht, denen bei der Vergabe von Schulplätzen weder ihr Erst- noch der Zweitwunsch erfüllt werden konnte.

Geprüft wurden zwei Varianten zur Schaffung zusätzlicher Schulplätze in einem Gebäudetrakt der Friedensschule in Widdersdorf. Variante A ist die vorgezogene Neugründung des (für 2018/19) geplanten Gymnasiums Zusestraße am Interimsstandort in Widdersdorf, Variante B die Mehrklassenbildung als Widdersdorfer Zweitstandort des Weidener Georg-Büchner-Gymnasiums.

Beide Varianten bergen Schwierigkeiten, da die Fristen für solche Maßnahmen bereits abgelaufen sind. Bei der vorzeitigen Neugründung des geplanten Gymnasiums wäre ein erneutes Anmeldeverfahren zwingend. Zur Neugründung der Schule sind rechtlich mindestens 84 Schülerinnen nötig. Bei der Variante B gilt es zu berücksichtigen, dass die Kinder lediglich für die Dauer eines Schuljahres Schülerinnen und Schüler des Georg-Büchner-Gymnasiums wären, denn im darauffolgenden Schuljahr wird in Widdersdorf das Gymnasium Zusestraße gestartet.

Nach Abwägung dieser Argumente favorisieren Bezirksregierung und die Stadt Köln die weiteren Mehrklassen des Georg-Büchner-Gymnasiums am Standort Friedensschule in Widdersdorf. Damit kann Schülerinnen und Schüler, die bislang abgelehnt wurden, aber mit Erst- oder Zweitwunsch an das Georg-Büchner-Gymnasium wollten, jetzt die Anmeldung an diesem Gymnasium ermöglicht werden. Ein erneutes Anmeldeverfahren ist hier nicht notwendig.