Sanierung des Drachenfels geht in die nächste Phase


Für die Sanierung des Drachenfels beginnt auf der dem Restaurant zugewandten Seite heute der Gerüstaufbau. Dieser wird vorrausichtlich acht Wochen dauern. Von Arbeitsplattformen in circa 20 Meter Höhe werden die sieben im Fels eingelassenen Anker sukzessive ausgetauscht. Der Austausch ist erforderlich, um die Stabilität des Drachenfels zu sichern.

In dem Zusammenhang ist es nicht vermeidbar, ab dem 6. Juni die Aussichtsplattform der Burgruine für Besucher zu sperren. Diese Sperrung erfolgt nur in der Woche, wenn am Fels gearbeitet wird.

Als vorbereitende Sanierungsmaßnahmen wurden unter anderem die Risse im Berg überprüft, um weitere mögliche Bewegungen des Bergs erfassen zu können. Die Sanierung des Drachenfels wird schätzungsweise bis Ende 2017 andauern. Die Kosten dafür werden sich nach aktuellen Berechnungen im oberen sechsstelligen Bereich bewegen und vom Land Nordrhein-Westfalen getragen.

„Der Drachenfels zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Naherholungsgebieten im Rheinland. Dank der Sanierungsarbeiten wird es uns gelingen, diese tolle Touristenattraktion zu erhalten“, so Regierungspräsidentin Gisela Walsken.

Der Drachenfels ist wegen seiner porösen Gesteinsart seit Anfang der siebziger Jahre durch eine Vielzahl von Felsankern und Felsnägeln gesichert. Die Wirksamkeit dieser Felssicherungsmaßnahmen an der Burgruine Drachenfels wird seither vom Geologischen Dienst NRW im Auftrag der Bezirksregierung Köln regelmäßig überwacht.

Als ehemaliger Steinbruch diente sein Gestein auch als Baumaterial für den Kölner Dom.