30 neue Vermessungskräfte machen den Regierungsbezirk Köln noch genauer


In den Ausbildungsberufen der Geoinformationstechnologie erhielten in dieser Woche nach erfolgreich bestandener Prüfung 3 Geomatiker/innen und 27 Vermessungstechniker/innen ihre Abschlusszeugnisse. Angelicá González von der Stadt Bonn ist Jahrgangsbeste.

Die Absolventen stellten ihr Fachwissen in einer mehrtägigen Abschlussprüfung vor dem zuständigen Prüfungsausschuss der Bezirksregierung Köln unter Beweis. Als Vertreter der Berufsverbände gratulierte Dipl.-Ing. Burkhard Kreuter vom Verband deutscher Vermessungsingenieure den Absolventen.

Die Bezirksregierung Köln ist Ausbildungsstelle für die Berufe der Geoinformationstechnologie und für vermessungstechnische Fachkräfte der weiteren Laufbahnen. Auch der Prüfungsausschuss für die Ausbildungsberufe in der Geoinformationstechnologie ist bei der Bezirksregierung eingerichtet. Die Aufgaben der Vermessungstechniker/innen sind vielfältig. Die durch örtliche Vermessungen gewonnenen Daten werden verarbeitet bzw. visualisiert. Sie werten die Ergebnisse aus, führen geodätische Berechnungen durch und übertragen die Daten z.B. mit Hilfe von Konstruktionsprogrammen in Planungsunterlagen und Karten.

Hier setzt im Schwerpunkt die Tätigkeit der Geomatiker/innen auf. Sie sind als Experten auf dem Gebiet der Geoinformation bei der Bearbeitung von Geodaten gefordert. Sie beherrschen den gesamten Prozess von der Erfassung bzw. Beschaffung über die Aufbereitung bis zur Veranschaulichung der Geoinformationen. Potentielle Arbeitgeber finden Geomatiker/innen und Vermessungstechniker/innen im öffentlichen Dienst oder in Firmen der Privatwirtschaft. Dazu gehören zum Beispiel: Dienststellen und Einrichtungen des Vermessungs-, Kataster- und Geoinformationswesens; Büros von Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren, Vermessungs- und Ingenieurbüros, Fernerkundungsbetriebe und Verlage.