Bohrarbeiten am Drachenfels in schwindelerregender Höhe gestartet


Für die Sanierung des Drachenfels haben diese Woche die Bohrarbeiten zur Erneuerung und Verstärkung der Anker begonnen.

Um die Stabilität des Fels zu sichern, werden in circa 20 Meter Höhe zwei neue Anker in die Bohrlöcher gesetzt und sieben schadhafte Anker sukzessive ausgetauscht. Die Anker sind bis zu 25 Meter lang. Darüber hinaus wird die Beständigkeit der Felsnägel überprüft sowie die Klüfte (Risse) zum Schutz vor Bewuchs und Frostschäden verfüllt.

Die Kosten für die Sanierung werden sich nach aktuellen Berechnungen im oberen sechsstelligen Bereich bewegen, welche vom Land Nordrhein-Westfalen getragen werden. Die Sanierung des Drachenfels wird schätzungsweise noch bis Ende 2017 andauern.

Der Drachenfels wird auf Grund seiner porösen Gesteinsart und einer Vielzahl von Rissen seit Anfang der siebziger Jahre unter anderem durch circa 100 Felsanker gesichert.

Die Wirksamkeit dieser Felssicherungsmaßnahmen an der Burgruine Drachenfels wird seitdem regelmäßig vom Geologischen Dienst NRW im Auftrag der Bezirksregierung Köln überwacht.

Als ehemaliger Steinbruch diente sein Gestein schon als Baumaterial für den Kölner Dom.