Sicherer Umgang mit Laserpointern


Sicherer Umgang mit Laserpointern

Sicherer Umgang mit Laserpointern | Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund


Die Bezirksregierung Köln ist Marktüberwachungsbehörde für den Handel mit Laserpointern. Zum Schutz der Bevölkerung überprüft sie den Handel, da Laserpointer schnell gefährlich sein können, wenn die zulässigen Grenzwerte überschritten sind. Werden gefährliche Laserpointer auf dem Markt festgestellt, dann verbieten die Produktprüfer der Bezirksregierung Köln den Verkauf und den Import.

Laserpointer wurden lange überwiegend als optisches Anzeigegerät bei Vorträgen verwendet, doch mittlerweile finden sie auch in weiteren Bereichen Anwendung. Leider werden mit Laserpointern sogar Straftaten begangen. Das Blenden von Piloten beim Landeanflug ist ein Beispiel für den Schaden, der durch Laserpointer verursacht werden kann. Durch die Leistungs- und Effizienzsteigerung bei Halbleiterdiodenlasern gibt es preiswerte Laser im Kugelschreiberformat, die extrem stark leuchten.

Im Internet, an Kiosken oder auf Trödelmärkten sind Laserpointer heute günstig zu erwerben. Viele der dort angebotenen Laserpointer überschreiten die maximal zulässige Ausgangsleistung. Dadurch können irreparable Netzhautschäden der Augen bis zur Erblindung beim Hineinsehen in den Laserstrahl entstehen. Im Internet werden von dubiosen Anbietern Laserpointer bis 30000 Milliwatt verkauft. Der Grenzwert in Deutschland beträgt 1 Milliwatt für ungefährliche Geräte.

Beim Kauf eines Laserpointers sollte unbedingt auf Folgendes geachtet werden:

  • Ist eine Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache vorhanden?
  • Sind der Name und die Adresse des Herstellers oder des Importeurs vorhanden?
  • Ist die maximal zulässige Laserleistung von 1 Milliwatt angegeben?

Fehlt eines dieser 3 Merkmale, sollte von einem Kauf abgesehen werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Laserleistung bei Laserpointern mit diesen formalen Mängeln oft stark überschritten wird und eine akute Gefährdung besteht.