Strahlenschutz an Schulen


Strahlenschutz an Schulen

Radioaktivität kann man nicht sehen, riechen, hören, schmecken oder fühlen. Um zu verstehen was Radioaktivität überhaupt ist, experimentieren Lehrer und Schüler im Physikunterricht mit vielen unterschiedlichen radioaktiven Stoffen.

Sie führen z. B. Versuche mit einer Nebelkammer zu den unterschiedlichen Strahlungsarten durch - oder überprüfen das Abstandsquadratgesetz, das Zerfallsgesetz und bestimmen Halbwertszeiten.

Der Umgang mit radioaktiven Stoffen und der Betrieb von Röntgeneinrichtungen im Unterricht sind in der Regel gefahrlos. Damit dies auch so bleibt, müssen allerdings von den Schulen einige Dinge beachtet werden. So müssen z. B. bestimmte Lehrer ihre Fachkunde regelmäßig aktualisieren und die Schülerinnen und Schüler werden zu den Schutzmaßnahmen unterwiesen. Die Bezirksregierung Köln überwacht dies und hat zur Information der Schulen die Broschüre "Strahlenschutz an Schulen - Information und Selbstcheck" herausgegeben. Basierend auf der Strahlenschutzverordnung und der Röntgenverordnung und den Richtlinien zur Sicherheit an allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen (RISU-NRW) hat die Bezirksregierung Köln in dieser Broschüre alles zusammengefasst, was aus ihrer Sicht besonders wichtig ist. Schwerpunkte bilden

  • die Strahlenschutzorganisation der Schule (Strahlenschutzverantwortlicher, Schulleitung und Strahlenschutzbeauftragte),
  • der Umgang mit radioaktiven Stoffen im Unterricht,
  • die Lagerung von radioaktiven Stoffen und
  • der Betrieb von Röntgeneinrichtungen im Unterricht.

Abgerundet wird die Broschüre mit einer Checkliste. Damit können die strahlenschutzbeauftragten Lehrerinnen und Lehrer selbst überprüfen, ob die wesentlichen Regelungen der Richtlinie umgesetzt und damit die wichtigsten gesetzlichen Vorschriften erfüllt werden.

Die Broschüre kann telefonisch angefordert oder unter dem unten genannten Link heruntergeladen werden.